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Produktion und Förderung

SH: Pachten bundesweit am stärksten gestiegen

von , am
27.01.2015

Auch in Schleswig-Holstein sind die Pachtpreise in den vergangenen Jahren gestiegen. Allerdings mussten hier die Landwirte die höchste Zuwachsrate verkraften. 363 Euro kostet der Hektar im Schnitt.

Die Pachtpreise in Schleswig-Holstein haben sich bis 2007 kaum bewegt und verharrten auf einem durchschnittlichen Niveau von etwa 250 Euro je Hektar (€/ha). Für 2010 wurde mit einem Preis von durchschnittlich 293 Euro/ha erstmals eine nennenswerte Steigerung ausgewiesen.
 
 
 
 
 
Von 2010 bis 2013 erhöhten sich die durchschnittlichen Pachtentgelte dagegen um 70 Euro auf 363 Euro/ha, was bundesweit der höchste Zuwachs bzw. die höchste Steigerungsrate war. Die Zahlen stammen aus der neuesten Ausgabe des Bodenmarktes.

Neupacht für Ackerland kostet im Schnitt 551 Euro/ha

Landwirtschaftliche Betriebe mit gepachteten Einzelgrundstücken der landwirtschaftlich ge- nutzten Fläche 2013 nach Hauptnutzungsarten und Größenklassen der LF.
Die Neupacht für Ackerland 2013 wurde mit 551 Euro/ha ausgewiesen, was einer Erhöhung von 126 Euro entsprach. Als erfasste Neupachtfläche wurden rund 39.800 Hektar ausgewiesen, das heißt acht Prozent der gepachteten Landwirtschaftlichen Fläche  insgesamt.

Pacchtflächenanteil beträgt knapp 50 Prozent

Für 13.300 landwirtschaftliche Betriebe wird eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von 990.500 ha ausgewiesen, davon eine Pachtfläche von 494.500 ha, was einem Pachtflächenanteil von 49,9 Prozent ausmacht. Das Eigentums- und Pachtverhältnis ist seit dem Jahr 2005 nahezu konstant geblieben.
  
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