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Produktion und Förderung

So wird der Marktstand zum Kundenmagneten

© landpixel
von , am
31.12.2014

Egal ob kassischer Marktstand oder Verkaufswagen: Auf ein gutes Konzept kommt es an. Hier finden Sie Tipps, damit auch Ihr Stand zum Kundenmagneten wird.

Schön und ordentlich angerichtete Waren machen Ihren Marktstand zum Kundenmagneten. © landpixel
Die Direktvermarktung auf dem Wochenmarkt ist für viele landwirtschaftliche Erzeuger eine gute Alternative, ihre Waren zu höheren Preisen zu verkaufen. Außerdem erfreut sich der Wochenmarkt wieder zunehmender Beliebtheit: Regionalität, Qualität und Frische sind für viele Konsumenten wichtige Einkaufskriterien. Damit die Kunden am Marktstand stehen bleiben, ist es wichtig, diesen besonders kundengerecht zu gestalten.
 
Hier geben wir Ihnen ein paar Tipps für Ihren Verkaufserfolg:

Der erste Eindruck zählt

Für viele Kunden ist der erste Eindruck entscheidend. Folgende Kriterien zählen:
  • Wie sieht der Verkaufsstand optisch aus
  • Sind die Waren attraktiv und übersichtlich angeordnet
  • Sind diese auch in ausreichender Menge vorhanden, so dass man nicht nach jedem einzelnen Produkt suchen muss
  • Ist der Stand ordentlich und gepflegt
  • Sind sämtliche Planen und Platten sauber und nicht verschlissen und machen einen einladenden Eindruck

Auf Sauberkeit achten

  • Marktstände - egal ob klassischer Stand oder Verkaufswagen - werden viel transportiert sowie auf- und abgebaut. Da ist es ganz klar, dass viele Sachen verschleißen und nach einiger Zeit erneuert werden müssen, damit der Stand auch ansehnlich bleibt.
  • Auch die Fläche vor dem Stand soll sauber sein, so dass die Kunden nicht durch faules Obst steigen müssen, um zum Ladentisch zu kommen.

Ware hübsch arrangieren

  • Arrangieren Sie die Waren auf Ihrem Warentisch attraktiv. Stapeln Sie beispielsweise Tomaten oder Würste pyramidenförmig und füllen diese regelmäßig nach. Wenn Sie viele kleinere Produkte verkaufen, die sich schlecht stapeln lassen, wirkt es ordentlicher in schönen Körben oder Schachteln.
  • Die Dekoration bewirkt ebenfalls viel. Achten Sie darauf, dass nicht der kahle Tisch zu sehen ist. Bedecken Sie ihn lieber mit einem schönen Tuch. Verzieren Sie Ihren Stand jahreszeitlich passend zum Beispiel mit Lichtern oder passendem Schmuck, das sieht schöner aus und lockt Kunden an. 
Wichtig ist, nicht "betriebsblind" zu werden. Stellen Sie sich hin und wieder vor ihren eigenen, fertig aufgebauten Stand und schlüpfen Sie in die Rolle des Kunden oder fragen Sie Freunde nach Ihrer ehrlichen Meinung: Würden Sie gerne an Ihrem Stand kommen und einkaufen?

Sortiment sorgfältig auswählen

  • Achten Sie darauf, dass das Sortiment der von Ihnen verkauften Produkte nicht zu klein ist. Wenn Sie selbst nur wenige Produkte herstellen, empfiehlt es sich, das Angebot zum Beispiel mit Produkten benachbarter Betriebe aufzustocken. Setzen Sie außerdem auf gute, qualitativ hochwertige Produkte mit hohem Veredelungsgrad. Dadurch lassen sich höhere Preise erzielen. Nicht nur das Schweinefleisch, sondern das abportionierte, fertige Gyros mit der hauseigenen Spezial-Gewürzmischung ist gefragt.
  • Wenn Sie Lebensmittel verkaufen, bieten Sie doch Ihren KundenProbierhappen an. Wenn es ihm schmeckt, macht er vielleicht sogar einen Großeinkauf.

Informieren Sie über Preise und Sortiment

  • Schildern Sie Ihre Preise gut sichtbar aus, damit der Kunde nicht erst nachfragen muss, sondern sofort entscheiden kann, ob er zu diesem Preis einkaufen möchte. Hängen oder stellen Sie Tafeln mit ihrem Sortiment auf, so dass interessierte Kunden auch bei einem verdeckten Stand wissen, was es bei Ihnen gibt. 
  • Bringen Sie Ihren Namen und (Internet)-Adresse an. Das schafft Vertrauen und gibt dem Kunden die Möglichkeit sich über Ihren Betrieb zu informieren.

  • Laden Sie die Kunden ein, gerne auch mal bei Ihnen auf dem Betrieb vorbeizuschauen und sich von der Herkunft der Produkte persönlich ein Bild zu machen. 
  • Gelten bei Ihnen besondere Umtausch- oder Rückgabebedingungen, bringen Sie diese doch am besten gleich an Ihrem Verkaufsstand an, um Missverständnisse zu vermeiden. 

Achten Sie auf die Details

  • Sorgen Sie dafür, dass der Kunde seine Ware transportsicher verpackt bekommt. Wickeln Sie Zerbrechliches in Papier ein. Meist reicht auch schon eine Tüte.
  • Runden Sie Cent-Beträge auch mal ab. Das wirkt sympathisch und erfolgt bestimmt auch mal zu Ihren Gunsten.

Lassen Sie sich Feedback geben

Ein kundenfreundliches Auftreten ist immer wichtig:
Nehmen Sie sich für jeden einzelnen Kunden Zeit und beraten Sie Ihn. Fragen Sie beim nächsten Besuch auch mal nach, ob er mit seinem letzten Einkauf zufrieden war. Nehmen Sie sich sowohl negatives, als auch positives Feedback als Anregung mit nach Hause.   

Unternehmerin des Jahres 2014: Vergangenheit und Moderne vereint

Bauernmarktmeile 2014 in München

Um 10 Uhr wurde die Bauernmarktmeile durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, den stellvertretenden Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner, Landesbäuerin Anneliese Göller und BR-Programmbereichsleiterin Dr. Susanne Zimmer eröffnet. © BBV
Anschließend überzeugten sich die Honoratoren beim Rundgang über die Bauernmarktmeile von der Qualtität der angebotenen Produkte. © BBV
...genau, wie die rund 25.000 Besucher, die bei strahlendem Sonnenschein, den Weg auf die Bauernmarktmeile 2014 in München fanden. © BBV
... um regionale Spezialitäten zu entdecken und zu genießen. © BBV
Direktvermarkter aus ganz Bayern waren gekommen, um den Besuchern eine große Palette an Spezialitäten anzubieten, hier eine Käserei aus dem Allgäu. © BBV
... und hier gab es Met und weitere Köstlichkeiten, die von fleißigen Bienen und Imkern hergestellt wurden. © BBV
Informationen über die Landwirtschaft stellte der Bayerischen Bauernverband für Groß und Klein an seinem Stand bereit. © BBV
Im Biergarten vor der Feldherrnhalle konnten sich die Besucher dann vom Rundgang stärken. © BBV
... oder sich vom zünftigen Rahmenprogramm unterhalten lassen. Hier zum Beispiel sind die Goaslschnalzer aus Hinterskirchen zu sehen. © BBV
Der Bayerische Rundfunk sorgte ebenfalls für die professionelle Unterhaltung der Gäste. © BBV
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