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Produktion und Förderung

Strohpreise sinken, bleiben aber auf hohem Niveau

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von , am
23.08.2012

Hannover - Wegen geringeren Getreideanbauflächen und einem nassen Sommer war Stroh im vergangenen Jahr knapp. Dieses Jahr scheint die Lage entspannter.

Stroh ist ein preisgünstiger Dämmstoff. © nmann77/Fotolia.com
Die stabile Hochdruckwetterlage zur Erntezeit hat nicht nur die Arbeit der Mähdrescher begünstigt, sondern auch eine zügige Strohernte ermöglicht. Vielerorts folgten die Pressen sofort auf die Mähdrescher. Nach Umfragen des Landvolks Niedersachsen dürfte sich der Markt entspannen, da die Einstreu wieder in größerem Umfang zur Verfügung steht als im Vorjahr.

Lage entspannter, dennoch regionale Engpässe möglich

Nach Einschätzung von Marktexperten wird sich der Strohpreis nicht erneut auf dem niedrigen Niveau früherer Jahre einpendeln, er wird aber vermutlich auch nicht das Ausreisserjahr 2011 einholen. Das Strohaufkommen insgesamt hat sich mit der etwas reduzierten Anbaufläche für Getreide sowie dem Trend zu Sorten mit kürzeren Halmen verringert. Zudem belassen immer mehr Ackerbauern das Stroh auf dem Feld, um den Humusgehalt des Bodens zu steigern. Regional kann es damit weiterhin Engpässe im Angebot für Stroh geben, potenzielle Käufer sollten sich daher rechtzeitig ihren Bedarf sichern.
 
2011: Stroh knapp und teuer
 
Im vergangenen Jahr war Stroh infolge der deutlich geringeren Getreideanbauflächen und durch den nassen Sommer sehr knapp und damit auch teuer geworden. Die Situation hat sich mit Blick auf die Frostschäden an Winterweizen- und Winter-gerste aber nicht weiter verschärft. Für Entlastung sorgt eine gute Grundfutterernte mit Heu und Grassilage. Im vergangenen Jahr hatten die Rinderhalter dagegen Futterlücken mit Stroh schließen müssen.

Vegetationsreport: Achten Sie auf gutes Strohmanagement

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