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Sturmholz

Sturmschäden: Schnelle Hilfe für betroffene Forstbesitzer

Sturm-Holz
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Katharina Krenn, agrarheute
am
06.02.2018

Der Sturm Friederike hat Niedersachsens Forste am härtesten getroffen. Die Waldbesitzer sollen jetzt schnell Hilfe bekommen.

Der Wintersturm „Friederike“ hat in Niedersachsen rund 2,2 Millionen Kubikmeter Holz gefällt. Deutschlandweit fielen insgesamt 8,5 Millionen Kubikmeter Sturmholz. Den Gesamtschaden teilen sich fast gleichmäßig die Niedersächsischen Landesforsten (ca. eine Million Kubikmeter) und der Privat- und Körperschaftswald (ca. 1,2 Millionen Kubikmeter) auf. Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast besuchte mehrere betroffene Gebiete im Landkreis Northeim, um sich vor Ort ein Bild von den Schäden zu machen.

Sofortmaßnahmen für Waldbesitzer

  • Für die aus Holzverkäufen erhöhten Einnahmen gilt bereits ein verminderter Steuersatz.
  • Um die Abfuhr der Holzmengen aus dem Wald zu unterstützen, wird die zulässige Tonnage der Rundholz-Lastwagen befristet auf 44 Tonnen erhöht.
  • Darüber hinaus werden die Wiederaufforstung und die Instandsetzung der Waldwege gefördert.

Gute Vermarktungsmöglichkeiten

„Uns kam jetzt der Katastrophenplan zugute, den wir nach ‚Kyrill‘ erstellt haben“, so der Präsident der Niedersächsischen Landesforste, Dr. Klaus Merker. Man habe schnell Arbeitskräfte und Harvester in den verwüsteten Gebieten zusammen gezogen, um die Aufarbeitung zügig anzugehen. Die Lage sei wegen des Borkenkäfers besonders brisant. Die Vermarktungsmöglichkeiten sieht Dr. Merker positiv. Allerdings sei die Logistik per Lastwagen und Bahn ein Nadelöhr.

Mit Material von ml niedersachsen

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