Login
Produktion und Förderung

STV: Nachbauerklärung bis Ende Juni einzureichen

von , am
28.06.2012

Bonn - Die Rücksendefrist für die Nachbauerklärung für das Anbaujahr Herbst 2011 beziehungsweise Frühjahr 2012 endet am 30. Juni 2012.

Wer bekommt wieviel? Ab Ende Mai 2015 soll das wieder im Internet stehen. © Mühlhausen/landpixel
Darauf hat die Saatgut Treuhandverwaltungs GmbH (STV) hingewiesen. Die Landwirte seien aufgefordert, ihre Angaben über den Nachbau per Post oder online auf ihrer Website www.stv-bonn.de bis zur Meldefrist einzureichen, betonte die STV. Ebenso ende am 30. Juni die Ausnahmeregelung für Landwirte, die von Auswinterung betroffen gewesen seien und in der Notsituation unzulässigerweise Konsumware zu Saatzwecken ausgesät hätten.
 
Die Saatgut Treuhandverwaltungs GmbH stellte fest, dass sie für den Züchtungsfortschritt und für Gerechtigkeit innerhalb der Landwirtschaft um eine flächendeckende Erhebung der Nachbaugebühren bemüht sei. Seit mehr als 20 Jahren gebe es das Sortenschutzgesetz, um Innovationen in der Pflanzenzüchtung durch eine gerechte Entlohnung voranzutreiben.

Einfach und schnell gemacht

"Um die Erklärung zum Nachbau für den Landwirt so komfortabel wie möglich zu halten, haben wir die Formulare immer wieder angepasst und weiter optimiert. Im Schnitt dauert das Ausfüllen heute nicht länger als zehn Minuten. Auch online und ohne großen Papieraufwand ist die Erklärung schnell gemacht. Das ist doch ein geringer Aufwand mit großer Wirkung zur Sicherung des Züchtungsfortschritts", erklärte STV-Geschäftsführer Dirk Otten. Jede fristgerechte Meldung erspare unnötigen Aufwand für die Landwirte. Das komme der Züchtung für wettbewerbsstarke Sorten zugute.
Auch interessant