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Steuer und Finanzen

Teils enorme aber ungerechtfertigte Preisunterschiede

von , am
18.05.2010

München - Die Preisunterschiede für Hausratversicherungen sind zum Teil enorm, und nicht immer enthalten die teuersten Tarife die meisten Extras.

© Falko Matte/Fotolia

So kostet ein Hausrat im Wert von 65.000 Euro bei der OVAG (Optimal) 588 Euro im Jahr. Die Grundeigentümer verlangt dagegen jährlich 107 Euro.

Finanztest hat 134 Hausratversicherungen untersucht, 29 Tarife gelten nur regional oder für begrenzte Personengruppen. Modellorte waren Freital in Sachsen, Wilhelmshaven (Niedersachsen), Duisburg und Köln (beide NRW). So sind Wohnorte für vier unterschiedliche Tarifzonen abgedeckt.

 

Unterschiedliche Leistungen

Zum Grundschutz gehören folgende Risiken:

  • Brand
  • Blitzschlag
  • Explosion/Implosion
  • Einbruchdiebstahl/Vandalismus
  • Leitungswasser
  • Raub und
  • Sturm/Hagel.

Nicht jede Versicherung deckt Schäden durch den Diebstahl aus Fahrzeugen ab, auch Fahrräder sind nicht automatisch im Schutz inbegriffen: Oft muss dafür ein Aufschlag gezahlt werden. Die Bewertung des zu versichernden Hausrats erleichtert ein Rechner der Stiftung Warentest: www.test.de/hausratliste. Außerdem hilfreich: Eine Checkliste für den Notfall, von der Schadensminderung (zum Beispiel Haupthahn abdrehen) über die Meldung bei der Versicherung und gegebenenfalls bei der Polizei (etwa bei Einbruchdiebstahl) über die Inventarliste bis zur Abschlagszahlung vom Versicherer. (dlz agrarmagazin/jo)

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