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Vermarktung

Terminmarkt: Börsenpreise geschickt nutzen und besser verkaufen

Börse
Josef Koch, dlz agrarmagazin
am
09.01.2017

Spezialisten nutzen die Terminbörse auch, um Preisunterschiede zwischen Börse und Kassamarkt - also die Basis - gezielt auszunutzen. Wie geht das und worauf müssen Sie aufpassen?

Warenterminmärkte haben sich als "Informationsplattform" für landwirtschaftliche Produktpreise wie Weizen, Kartoffeln oder Raps etabliert. Neben der reinen Kursinformation bietet die Börse aber noch viel mehr.

Jeder einzelne Terminmarktkurs bezieht sich auf einen Lieferort und -termin mit speziellen Kontraktspezifikationen. So bedeutet beispielsweise ein Terminkontrakt zum Termin Dezember 2016 an der Matif die Anlieferung (Verkauf) oder Abholung (Kauf) von 50 t Weizen mit speziellen Qualitätseigenschaften in einem öffentlichen Silo in Rouen an der französischen Atlantikküste. Die Lieferung hat dabei bis zum 10. Dezember 2016 zu erfolgen.

Dabei wird die Ware in der Praxis von weiteren Entfernungen zumeist physisch nicht geliefert oder abgeholt, sondern die Kontrakte werden vorher glattgestellt, sodass die physische Erfüllung nicht mehr erfolgen muss. Dennoch bildet der Terminmarktkurs damit den Marktpreis entsprechender Qualitäten frei Rouen ab.

Terminmarkt: Schneller Überblick

  • Über Terminmarktkurse und durch das Wissen um die "Hintergründe" können Sie Ihre Erzeugerpreise optimieren.
  • Ziel dabei ist es, auch Basisschwankungen mit Gewinnen auszunutzen.
  • So lassen sich zum Beispiel auch die Kosten für eine Option an der Börse finanzieren.
  • Dafür ist kaufmännisches Talent erforderlich, das aber bei den sich unternehmerisch immer weiter entwickelnden Betrieben durchaus vorhanden ist.

Der vollständige Beitrag ist im dlz agrarmagazin Januar 2017 erschienen.

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