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Produktion und Förderung

Thüringen: Boden wird deutlich teurer

© landpixel
von , am
29.07.2013

In Thüringen steigen die Bodenpreise weiter an. 2012 hat man erstmals die bisherige Höchstmarke von 2010 überschritten. Damit kostete der Hektar im Schnitt 6.870 Euro.

Ursula Karlowski will, dass sich ehemalige LPG-Mitglieder, die bei ihren Umwandlungen Unrechtmäßigkeiten vermuten, bei ihr melden. © hapo/landpixel
Im vergangenen Jahr sind in Thüringen 4.062 landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und Inventar) verkauft worden. Damit hat das Thüringer Landesamt für Statistik 153 Verkäufe mehr registriert als im Vorjahr.
 
Insgesamt haben 8.096 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche im Rahmen der Verkäufe den Besitzer gewechsel. Im Jahr zuvor betrug die veräußerte Fläche 8.006 Hektar.

Die durchschnittliche verkaufte Größe bei den reinen Flächenverkäufen für die landwirtschaftliche Nutzung hat sich im Vergleich zu 2011 kaum verändert und lag bei 1,99 Hektar (2011: 2,05 Hektar).

Teils über 12.000 Euro je Hektar

Insgesamt sind landwirtschaftliche Grundstücke deutlich teurer geworden. Kostete ein Hektar 2011 noch 6.288 Euro, lag man im vergangenen Jahr bereits bei 6.870 Euro. Damit wurde auch der bisherige Höchstwert von 2010 überschritten. Damals kostete der Hektar 6.350 Euro. Am billigsten war Land nach Angaben des Statistikamtes mit nur 4.135 Euro je Hektar im Jahr 2005.
 
Hier sind landwirtschaftliche Grundstücke in Thüringen am teuersten: 
  • Gera mit 12.487 Euro je Hektar,
  • Altenburger Land mit 11.484 Euro je Hektar und
  • Erfurt mit 9.513 Euro je Hektar
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