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Steuer und Finanzen

Trockenheit: Jetzt gibt es steuerliche Hilfen

© landpixel
von , am
20.08.2015

Schon seit Mitte Juli dürfen bayerische Landwirte ökologische Vorrangflächen zur Futtergewinnung nutzen. Für die trockenheitsgeplagten - und in Folge finanziell klammen Betriebe - gibt es jetzt weitere Hilfen.

Die Trockenheit sorgt in vielen Regionen Bayerns für Probleme. Hier: Trockenschaden im Grünland. © landpixel
In Bayern sind vor allem Mais, Gemüse, Obst und Grünland durch die Trockenheit der vergangenen Wochen geschädigt. Der Regen vom Wochenende hat zwar für Entspannung gesorgt, teils erhebliche Ertragsausfälle konnte er aber nicht mehr verhindern.
 

Diese steuerlichen Hilfen sind neu

Neu sind jetzt steuerliche Erleichterungen. Wie das bayerische Landwirtschaftsministerium berichtet, können Landwirte die Herabsetzung von Einkommenssteuer-Vorauszahlungen sowie Steuerstundungen beantragen.
 
Zudem will Bayern die wichtigsten Flächen-Fördermittel möglichst zeitnah bereitstellen: Bei der Ausgleichszulage ist die Auszahlung bereits im November vorgesehen, die Betriebsprämie soll im Dezember auf den Konten eingehen.

Zwischenfruchtflächen für's Futter nutzen

Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner fordert vom Bund zusätzlich, dass Landwirte  den Aufwuchs von als ÖVF ausgewiesenen Zwischenfruchtflächen als Futter nutzen dürfen. 170.000 Hektar Futterfläche würde das nach Rechnung des bayerischen Landwirtschaftsministeriums bringen. Außerdem plädiert Brunner für ein Schadensausgleichsprogramm für Betroffene, sowie dafür, die Bundeszuschüsse für die Landwirtschaftliche Unfallversicherung aufzustocken.
 
Die Landwirtschaftliche Rentenbank bereitet bereits eine Ausweitung ihrer Liquiditätshilfe vor.
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