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Produktion und Förderung

Umfrage: Brauchen Sie Direktzahlungen?

von , am
25.10.2012

Bei der Öffentlichen Anhörung im Agrarausschuss am Montag, empfahlen Wissenschaftler den Ausstieg aus den Direktzahlungen. Wir fragen Sie als Landwirt, wie nötig die stützende Maßnahme noch ist.

Der Gesamtanteil der Bio-Fläche betrug 2011 in der EU 5,4 Prozent. © Nadja Knechtle/aboutpixel.de
Die Verhandlungen zur Gemeinsamen Europäischen Agrarreform gehen in die heiße Phase. Das Greening, das Agrarbudget und die Direktzahlung stehen dabei immer wieder im Mittelpunkt der Diskussionen. Bei der öffentlichen Anhörung von acht Sachverständigen im Agrarausschuss des Deutschen Bundestages plädierte Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts für einen langfristigen Ausstieg aus den flächendeckenden Direktzahlungen. "Die Grundabsicherung eines ganzen Berufsstandes durch flächendeckende Zahlungen sei kein zukunftsweisendes Politikmittel, so die beiden Experten, und für den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Landwirtschaft auch nicht erforderlich." Komplett anderer Meinung waren zum Beispiel der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Raiffeisenverband.
Isermeyer geht davon aus, dass die besten Betriebe - also diejenigen, die zum sogenannten oberen Drittel gehören - bei den aktuellen und weiter steigenden Agrarpreisen auch ohne Direktzahlungen auskommen.
Ist diese Aussage fernab von der Realität? Oder stimmen Sie als Landwirt zu und könnten sich vorstellen künftig ohne Direktzahlungen zu wirtschaften.
 
Ihre Meinung interessiert uns. Rechts oben können Sie an unserer Umfrage teilnehmen.
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