Login
Produktion und Förderung

Umfrage: Gerstenerträge schwanken erheblich

© Fritz/agrarheute.com
von , am
16.07.2012

Berlin - Die Auswertung unserer aktuellen Umfrage zeigt, dass die Erträge für die Gerste extrem schwanken. Während die einen 40 Dezitonnen pro Hektar ernten, holen andere über 70 Dezitonnen pro Hektar vom Feld.

© Serfling
Vor zwei Wochen starteten die ersten Regionen mit der Gerstenernte. Wir haben Sie gefragt: "Wie schätzen Sie ihren Gerstenertrag ein". Mit 1.633 Teilnehmern stieß unsere Umfrage auf außerordentlich großes Interesse. Die Ergebnisse zeigen, wie durchwachsen in diesem Jahr die Gerstenernte ist.
 
 
 
 
 
Während 26 Prozent ihren Ertrag mit 40 bis 50 Dezitonnen pro Hektar einschätzen, klickten 30 Prozent über 70 Dezitonnen pro Hektar an. Eine eindeutige Tendenz ist allerdings nicht erkennbar. Denn auch die Erträge von 50 bis 60 und 60 bis 70 Dezitonnen wurden von 20 Prozent angeklickt.
 
 

Erhebliche Ertragsunterschiede

Zur Vergrößerung bitte auf das Plus klicken.
Dieses Ergebnis spiegelt die bisherigen Meldungen aus den einzelnen Bundesländern wieder. Länder wie Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern gehen von erheblichen Ertragsunterschieden innerhalb des Bundeslandes aus. Je nachdem wie und wann der Regen fiel und in Abhängigkeit von der Qualität des Bodens schwanken die Ernteergebnisse erheblich.
 
 
 
Der Deutsche Bauernverband ging auf seiner Erntepressekonferenz von eher verhaltenen Ertragserwartungen - allerdings mit regional großen Unterschieden - für die Wintergerste aus. 6,5 Millionen dürften die deutschen Landwirte in diesem Jahr vom Feld holen. Eine normale Ernte hätte ungefähr neun Millionen Tonnen eingebracht.
 
 
Auch interessant