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Börsenwissen (Teil 2)

Warenterminhandel: Diese Begriffe sollten Sie kennen

VR Agrarberatung/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
22.06.2016

Für den richtigen Druchblick beim Warenterminkontrakthandel sollten Sie die Bedeutung dieser Börsenbegriffe kennen. Testen Sie ihr Börsenwissen.

Geld (bid) und Brief (ask/offer)

Die Kauf- und Verkaufsbereitschaft wird durch die Geld- und Briefkurse ausgedruckt. 

  • Der Geldkurs (bid) ist der Preis, den ein Käufer für den Future zu zahlen bereit ist und zu dem augenblicklich kein Angebot existiert.
  • Der Briefkurs (ask/offer) ist der Preis, den ein Verkäufer für den Future verlangt.

Opening, high, low und closing (price)

Die Begriffe werden gemäß der obigen Reihenfolge für

  • Eröffnungs-,
  • Höchst-,
  • Tiefst- und
  • Schlusskurs eines Kontraktes verwandt.

Entsprechend der Bezeichnung ist der Eröffnungskurs/Schlusskurs, der Kurs des ersten/letzten Handelsabschlusses eines Tages. Der Höchstkurs/Tiefstkurs ist der Kurs des höchsten/niedrigsten Handelsabschlusses zum Zeitpunkt der Einsichtnahme.

Settlementkurs

Mit Settlementkurs wird der Bewertungskurs bezeichnet, der für die tägliche Gewinn- und Verlustberechnung maßgeblich ist. Er kann dem Schlusskurs entsprechen, wird aber auch häufig aus den letzten Umsätzen eines Tages berechnet.

Long und short

Marktteilnehmer, die Ware produzieren und/oder bereits im Lager deponiert haben und diese später verkaufen, werden als long bezeichnet. Short sind die Marktteilnehmer, die Ware auf Termin gekauft haben, diese aber noch nicht besitzen. Beim Warenterminkontrakthandel werden die Inhaber von Kaufpositionen als long (im Futures) und die Positionen als Longpositionen bezeichnet; analog Inhaber von Verkaufspositionen short (im Futures) und die Positionen als Shortpositionen.

 

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