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Steuer und Finanzen

Zinsen für Förderkredite sinken

von , am
30.10.2013

Frankfurt am Main - Die Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite erneut entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte gesenkt.

© krick/agrar-press
In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 10-jähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 2,02 Prozent und 1,56 Prozent bei 5-jähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen z. B. in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm "Liquiditätssicherung" die Zinsen unverändert. Hier liegt der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 und 1,94 Prozent.
 

Beihilfeobergrenze einhalten

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
 
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