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Aufreger

Aus für Prallteller - ist das erst der Anfang?

agrarheute/aiz
am
03.12.2015

Das endgültige Aus für Prallteller zum Jahresende löste auf Facebook eine heftige Diskussion aus. Befürworter und Gegner treffen aufeinander. Hier sind die Stimmen aus dem Netz.

Unser Artikel "Endgültiges Aus für Prallteller" sorgte auf Facebook für Aufregung. Unsere User posteten unzählige Kommentare und vertieften sich in angeregte Diskussion. Viele fragen sich, was kommt nach dem Verbot für Prallteller? Ergeht es den deutschen Landwirten bald wie den niederländischen? Da darf laut Tobias nur noch geschlitzt und gegrubbert werden. User Hubert findet die Idee gar nicht schlecht.

Pro und Contra Prallteller

User Hubert schreibt: (...) "besseres gibt es nicht als Schlitzen, Versuche der Landwirtschaftlichen Hochschule Triesdorf haben das mehrfach gezeigt. Mehr Ernten bei weniger mineralischen Düngereinsatz, da die Gülle an die Wurzel kommt und die Pflanze so die Nährstoffe sofort aufnehmen kann.  Im Grünland kein Verbrennen der Grasnarbe, kein Unkrautdruck mehr, da die Grasnarbe dichter wird (...)". Dieser Argumentation können allerdings nicht alle User folgen. Martin antwortet: "Da lache ich ja. Dichtere Grasnarbe? Komisch, hier haben die Ersten wieder aufgehört zu schlitzen, weil die Grasnarbe eben nicht dichter wurde und der Unkrautdruck gestiegen ist."

Josef schreibt: "Also Prallteller usw. werden zu Recht verboten!" Er bekommt Unterstützung von Enrico: "Erster Punkt ist die Geruchsbelästigung, wenn du die Gülle direkt in die Luft pustest. Zweiter Punkt ist die nachgewiesen höhere Stickstoffemmision in die Luft, im Vergleich zu bodennaher Ausbringung. Das ist aus fachlicher Sicht schon nachvollziehbar. Man will ja den vorhandenen Stickstoff so effizient wie möglich nutzen."

Für Oliver ist klar, dass mit dem Verbot vor allem "die Kleinbauern bestraft werden".

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