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Videostatement

Michael Horsch: Digitalisierung lohnt sich im Ackerbau nicht

Farm&Food 4.0
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Anke Fritz, agrarheute
am
22.01.2019

Beim Farm&Food 4.0 überraschte Michael Horsch mit seinem Statement zur Digitalisierung. Der große Hype scheint vorbei zu sein. agrarheute hat ein Videostatement.

Michael Horsch, Geschäftsführer der Horsch Maschinen GmbH, war von Anfang an ein Fan der Digitalisierung. Beim diesjährigen Farm&Food Kongress 4.0 in Berlin spürte das Publikum seine Ernüchterung – zumindest was den Ackerbau angeht. Laut Horsch bestehe ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Grad der Digitalisierung und dem Reinertrag. "Betriebe mit den höchsten Reinerträgen haben ein Minimum an Digitalisierung", erklärte Horsch vor 400 Gästen.

 

 

von Löbbecke: Digitale Anwendungen müssen Landwirte entlasten

Der Geschäftsführer von 365FarmNet, Maximilian von Löbbecke, nannte als Voraussetzungen für die Einführung digitaler Methoden einen erkennbaren Mehrwert sowie die Nutzbarkeit. Für die Landwirte gehe es darum, Effizienz- und Produktivitätssteigerungen zu realisieren. Konkrete Ansätze dafür bieten sich von Löbbecke zufolge insbesondere im Bereich der Datensammlung und Dokumentation. Digitale Anwendungen im Officebereich würden dann genutzt, wenn es gelinge, Landwirte spürbar von der Büroarbeit zu entlasten. Hingegen fehle es den Methoden des Precision Farmings bislang an der „Massentauglichkeit“.

 

Farm&Food 4.0: Das sagen Klöckner, Horsch und Mayerhofer

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