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Marktüberblick

Mineraldünger: Die 3 wichtigsten Preise im Überblick

© Mühlhausen/landpixel
Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Eva Ziegler/agrarheute
am
15.01.2016

Mineraldünger bleibt billig. Wie hoch die Preise für P-Dünger, Harnstoff und Kalidünger konkret sind, erfahren Sie in unserem Überblick.

Die Preise für die wichtigsten am Weltmarkt gehandelten Mineraldünger sind im Jahr 2015 auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise gefallen. Gleichzeitig zeigen die Kontraktpreise für die meisten an den internationalen Handelsplätzen gehandelten Mineraldüngern auch für 2016 entweder nach unten - oder die erwarteten Preise bleiben zunächst einmal sehr niedrig, berichtet der Marktexperte des agrarmanagers, Dr. Olaf Zinke.

DAP-Dünger (P-Dünger): 30 Euro billiger als 2015

An den deutschen Importhäfen kostete DAP Anfang Januar 2016 (Spotmarktpreise) knapp 440 Euro/t und damit 30 Euro weniger als im Dezember 2015.  Im vorigen Jahr (Januar 15) lagen die DAP-Preise  an den deutschen Importhäfen bei 480 Euro und waren damit 40 Euro höher.

Die Einschätzung von Marktexperte Dr. Olaf Zinke: P-Dünger gibt weiter nach.

Harnstoff-Dünger: 20 Euro billiger als im Dezember

An den deutschen Importhäfen kostete granulierter Harnstoff im Januar 2016 (Spotmarktpreise) rund 290 Euro/t und damit etwa 20 Euro weniger als im Dezember 2015.  Im Vergleich zum Vorjahr (345 Euro) waren die Harnstoffpreise hierzulande etwa 55 Euro niedriger und  gegenüber den Preisen von vor zwei Jahren (330 Euro) waren die Kurse 40 Euro niedriger.

Die Spotmarktpreise für Kalkammonsalpter (KAS) lagen an den deutschen  Importhäfen im Januar 2016 bei rund 250 Euro/t und waren damit ähnlich hoch wie  im Dezember 2015 (250 Euro), jedoch 30 Euro niedriger als im Dezember vor einem Jahr (280 Euro) und 10 Euro niedriger als vor zwei  Jahren (260 Euro).

Die Einschätzung von Marktexperte Dr. Olaf Zinke: Harnstoff könnte noch billiger werden.

Kalidünger: 255 Euro/Tonne - auf Vormonatsniveau

An den deutschen Importhäfen kostete Kalidünger (Kornkali) im Januar 2016 (Spotmarktpreise) rund 255 Euro/t und damit etwa so viel wie im Dezember 2015. Gleichzeitig waren die Preise 10 Euro niedriger als im Dezember 2014 (265 Euro).

Die Einschätzung von Marktexperte Dr. Olaf Zinke: Kalidünger bleibt billig.

Eine ausführliche Analyse zur Entwicklung am internationalen und deutschen Mineraldünergermarkt finden sie in der neuen Ausgabe des agrarmangers.

Forsttechnik: Das waren die Kracher 2015

Januar: Das Jahr 2015 begann mit einem relativ „kleinen“ Trend – bei wachsenden Rückegassenabständen werden leichte Vorlieferraupen wie der Roboflail Vario immer beliebter. © J. Sebulke
Februar: Neue Erkenntnisse im Bodenschutz: Ein Versuch der Universität Freiburg zeigt, dass eine Maschine mit extrem breiten Reifen weniger Fahrspuren verursacht als mit Bogiebändern. © H.Höllerl
März: Der Haas-Raptor ist mit 70t Einsatzgewicht und einer Kranreichweite von 17,4 m aktuell der größte Harvester in Europa. Auch bei voller Auslage kann er einen Baum bis 4t stehend aus dem Bestand heben. © ©ManuMedia
April: Es muss nicht immer Hightech sein: Der TAF 2012 Skidder von IRUM aus Rumänien besticht mit soliden Komponenten und wenig elektronischem Schnickschnack. © W.Bitsch
Mai: Bei den DLG-Waldtagen in Brilon gab es eine vielbeachtete Präsentation des dlv-Vergleichstests verschiedener Sägespalter in der 35-cm-Klasse. © H. Mitze
Juni: Der HEM 821 DG „Cobra“ ist ein markanter Vertreter einer neuen Generation leistungsfähiger Großhacker. Seine Besonderheit ist die höhenverstellbare und drehbare Fahrerkabine. © E. Guba
Juli: Der Sägespalter Japa 435 arbeitet nach einem neuen Prinzip: Auch sehr starke Hölzer werden schichtweise mit der fächerförmigen Spaltkassette in gleichmäßige Scheite zerlegt. © O. Gabriel
August: LesCognees: In Frankreich gibt es alle zwei Jahre einen Wettbewerb im Langholzrücken. Ein großes Spektakel mit schweren Maschinen. © Romain Rivieri
September: In der Diskussion um den Nährstoffentzug durch die Holzernte gibt es einen neuen Ansatz: Warum soll man die Stämme nicht gleich vor Ort mit dem Harvesterkopf entrinden? © E. Guba
Oktober: Bei den KWF-Thementagen im Oktober war der Kleinprivatwald im Fokus. Mit einem Quad oder ATV kann die Holzarbeit gleich nochmal so viel Spaß machen. Aber es entstehen auch ganz neue Gefahren. © Höllerl
November: Eine neue Farbe im Wald: Die Marke ProfiPro aus Finnland greift das Know-how von Nokka wieder auf. © M. Pirttimaa
Dezember: Zum Ende des Jahres führte der Weltmarktführer John Deere seine neue G-Serie bei den Forstmaschinen ein. © John Deere
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