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Ökologische Landwirtschaft

Ministerium stockt Fördermittel für Ökolandbau deutlich auf

Holsteinkuh auf Weide
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Katharina Krenn, agrarheute
am
15.02.2017

Bundesagrarminister Christian Schmidt will sein Ziel von 20 Prozent Ökolandwirtschaft schneller erreichen – mit mehr Mitteln und einer neuen Zukunftsstrategie.

Das Ministerium für Landwirtschaft will die ökologische Landwirtschaft stärker fördern. Dafür sollen die Mittel für das Förderprogramm für den Ökolandbau (BÖLN) um 50 Prozent erhöht werden auf insgesamt 30 Millionen Euro, erklärte Bundesagrarminister Schmidt heute bei der Vorstellung seiner „Zukunfststrategie Ökologischer Landbau“ auf der Messe Biofach in Nürnberg.

Der Anbau und die Verarbeitung von Eiweißpflanzen, wie Soja, Lupinen, Erbsen oder Klee, soll weiterhin mit 6 Millionen Euro jährlich unterstützt werden.

Ziele der Zukunfststrategie Ökolandbau

  • den Rechtsrahmen zukunftsfähig und kohärent gestalten,
  • die Zugänge zur ökologischen Landwirtschaft erleichtern,
  • die Leistungsfähigkeit ökologischer Agrarsysteme verbessern,
  • die Umweltleistungen angemessen honorieren,
  • Landwirtschaftlicher Betriebe, die sich für eine Umstellung auf ökologischen Landbau entscheiden, intensiv fachlich zu begleiten und zu beraten,
  • Kantinen zu unterstützen, ihren Gästen zukünftig mehr Bioprodukte anzubieten

Experten entwickelten Zukunftsstrategie zum Ökolanbau

Die „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“ sei das Ergebnis eines zweijährigen partizipativen Prozesses. "Wie lässt sich das in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung verankerte Ziel, 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland ökologisch zu bewirtschaften, schneller erreichen?" Dieser Frage sind dabei rund 200 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter der Leitung des Thünen-Instituts nachgegangen.

Mit Material von BMEL

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