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Moskau will ineffiziente Landwirte enteignen

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Anke Fritz, agrarheute
am
09.05.2017

Russische Landwirte, die nicht effizient wirtschaften müssen um ihr Flächen bangen. Der russische Landwirtschaftsminister droht mit Enteignung.

In Russland sollen im laufenden Jahrmehr als 100.000 Hektar an landwirtschaftlicher Nutzfläche aus dem Eigentum nicht effektiv wirtschaftender Landwirte in „effektive Hände“ überführt werden. Das hat der russische Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschew auf dem „Zweiten russischen Forum für Lebensmittelsicherheit“ angekündigt, das Ende April in Rostow am Don stattfand.

Enteignung könnte 10 Millionen Hektar betreffen

Der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) habe bis Ende März bereits 45.000 ha verwilderte und vernachlässigte Flächen markiert. Allerdings gebe es insgesamt sogar mehr als zehn Millionen Hektar solcher Areale. Der Minister erinnerte daran, dass das russische Bodengesetz die Beschlagnahmung von Agrarflächen zulasse, wenn diese nicht binnen drei Jahren landwirtschaftlich genutzt würden. Tkatschew forderte alle Provinzverwaltungen auf, sich aktiv an dieser Maßnahme zu beteiligen.

Mit Material von Agra Europe

Zwischen Traktor und Agro-Truck: Der Unimog U 530 im Test

Unimog bei der Bodenbearbeitung
Achsen des Unimog U 530
Gekippte Kabine des Unimog U 530
Wasserkühler am Unimog U 530
Ladepritsche des Unimog U 530
Heck des Unimog U 530
Front des Unimog U 530
Kabine des Unimog U 530
Unimog 530 mit Ladewagen
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