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Bildung

Agrarausbildung: BDL fordert bundesweit einheitliche Lehrpläne

von , am
20.03.2013

Berlin - Die bundesweite Vereinheitlichung der Lehrpläne im landwirtschaftlichen Bildungsbereich hat der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) gefordert.

Der DBV ehrt seit 2007 jährlich auf dem Deutschen Bauerntag vorbildliches betriebliches Ausbildungsengagement. © Mühlhausen/landpixel
Wie der BDL mitteilte, gibt es bei der agrarischen Ausbildung in der Bundesrepublik den Sonderfall, dass die Auszubildenden während ihrer Lehre teilweise jährlich die Ausbildungsbetriebe und damit auch die zuständigen Schulstandorte wechseln. Ein großes Problem bestehe darin, dass die Lehrpläne für die Agrarausbildung, die zwar als Rahmen für ganz Deutschland existierten, weder landes- noch bundeseinheitlich umgesetzt würden.
 
Deshalb könne es bei einem Wechsel des Ausbildungsbetriebes und der Berufsschule passieren, dass die Auszubildenden in zwei Lehrjahren dem gleichen Lehrstoff gegenüberständen und neuer Lehrstoff unbehandelt bleibe.

Strategie und Forderungen

Der BDL setzt sich daher für eine bundesweite Vereinheitlichung bei der Umsetzung der Lehrpläne ein. Die Wissensvermittlung über regionale Besonderheiten und Spezialisierungen müsse dabei jedoch berücksichtigt bleiben, heißt es im Jugendverband. "Wichtig ist, dass bundesweit die gleichen inhaltlichen Schwerpunkte sowie die gleichen Regelungen für die Gestaltung der Ausbildung, für das Verkürzen der Lehre oder für die Anrechnung des Berufsgrundschuljahres gelten", erläuterte die BDL-Bundesvorsitzende Magdalena Zelder. Nur so seien ein Wechsel der Ausbildungsbetriebe und Schulstandorte ohne Einschränkungen sowie eine qualitativ hochwertige und umfassende Ausbildung des Berufsnachwuchses in der Landwirtschaft möglich.
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