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Bildung

Beruf Landwirt: 4 Fakten über die Ausbildung

LWK Niedersachsen/agrarheute
am
12.08.2015

Berufe gibt es viele. Aber der Beruf Landwirt scheint einer Studie zufolge auch glücklich zu machen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und die Chancen in den Berufseinstieg sind vielseitig.



Es gibt kaum einen Beruf, der so abwechslungsreich ist wie der des Landwirtes bzw. der Landwirtin. Viele träumen in ihrer Kindheit vom Mähdrescherfahren und Tiere Pflegen. Doch hinter dem Beruf Landwirt steckt viel mehr. Landwirte versorgen die Bevölkerung mit gesunden hochwertigen Lebensmitteln. Darüber hinaus bieten sie Dienstleistungen im Bereich Freizeit und Erholung, Naturschutz und Landschaftspflege an. Immer mehr Betriebe erzeugen regenerative Energie oder nachwachsende Rohstoffe. Ständig neue technische und wirtschaftliche Herausforderungen sorgen für ein anspruchsvolles Berufsfeld. Die LWK Niedersachsen hat die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

1. So funktioniert die Ausbildung

Rein rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung zum Erlernen des Berufes vorgeschrieben. Die landwirtschaftlichen Ausbildungsbetriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hauptschul- oder mittleren Bildungsabschluss ein.
Betrieb und Berufsschule: ausgebildet wird 3 Jahre im dualen System. Eine Verkürzung der Ausbildung auf 2 Jahre ist nach abgeschlossener Berufsausbildung oder mit (Fach-) Hochschulreife möglich. Einzelne Ausbildungsjahre können auf unterschiedlichen Betrieben absolviert werden. So besteht die Möglichkeit, verschiedene Bereiche dieses vielseitigen Berufes kennen zu lernen. Überbetriebliche Fachlehrgänge ergänzen und vertiefen die Ausbildungsinhalte.
 
Gliederung der Ausbildung: 
  1. Lehrjahr: Metallbe- und verarbeitung
  2. Lehrjahr: Schlepper und Landmaschine
  3. Tierproduktion

2. Das wird während der Ausbildung bezahlt

Die angemessene Bruttovergütung beträgt laut aktuellem Tarifvertrag ab 01.08.2014:
  1.  Ausbildungsjahr: 630,00 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 660,00 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 710,00 Euro

3. Einsatzgebiete nach der Ausbildung

  • in landwirtschaftlichen Betrieben
  • in Agrarfirmen
  • im Landhandel
  • in Saatzucht- und Vermehrungsunternehmen 
  • im öffentlichen Dienst
  • selbstständig im eigenen Betrieb

4. Weiterbildung nach der Ausbildung

  • Landwirtschaftsmeister/in
  • Staatlich geprüfte/r Wirtschafter/in
  • Staatlich geprüfte/r
  • Agrarbetriebswirt/in
  • Staatlich geprüfte/r Natur- und Landschaftspfleger/in Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Master of Science (MSc.)
  • Fortbildung
  • Studium

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