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Recht

Bodenkauf: EU-Bürger dürfen Agrarland in Tschechien erwerben

von , am
23.02.2012

Prag - In Tschechien dürfen nun auch Bürger aus Ländern, die der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehören, staatlichen Grund und Boden kaufen.

Der Preis für den Boden steigt immer weiter. In Mecklenburg-Vorpommerm sind die Pachtflächen der BVVG am teuersten. © Mühlhausen/landpixel
Eine betreffende Gesetzeskorrektur hat Präsident Vaclav Klaus unterzeichnet, teilte der Pressedienst des Staatsoberhaupts mit. Diese stützt sich auf eine Novelle des Devisengesetzes, mit der gesetzliche Beschränkungen für den Erwerb von Agrarland durch Ausländer aufgehoben wurden, heißt es in der Mitteilung.
 
Die siebenjährige Sperrfrist hierfür wurde beim Beitritt des Landes zur Gemeinschaft im Jahr 2004 ausgehandelt. Ausnahmen galten für Firmen mit Sitz in Tschechien, aber auch für Bürger der EU-Staaten, die sich dort seit drei Jahren aufgehalten und gewirtschaftet hatten.
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