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Bildung

Brandenburg: Betriebsleiter in der Landwirtschaft gut ausgebildet

von , am
01.11.2011

Potsdam - Die Landwirte Brandenburgs legen Wert auf eine gute Ausbildung. Das geht aus der Landwirtschaftszählung 2010 hervor.

Ein Einstieg in das laufende Ausbildungsjahr ist noch möglich. © Mühlhausen/landpixel
Im Rahmen der Zählung wurden die Betriebsleiter auch nach ihrer beruflichen Qualifikation gefragt. Demnach haben etwa 4.000 und damit fast drei Viertel der Befragten eine abgeschlossene Berufsausbildung. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilte, erlernten 46 Prozent ihren Beruf an einer Fachhochschule oder Universität. Nur in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt liege der Anteil mit 51 beziehungsweise 50 Prozent höher; bundesweit seien es lediglich 10 Prozent.

Duale Ausbildung bevorzugt

Die Ausbildung zum Landwirt im Dualen System, also dem Besuch der Berufsschule in Kombination mit einer betrieblichen Lehre, sei von 25 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebsleiter in Brandenburg angegeben worden. Der Besuch einer höheren Landbau-, Technikerschule oder Fachakademie zum Erreichen eines hohen Ausbildungsgrades in der Landwirtschaft sei von nur drei Prozent der Befragten gewählt worden, berichtete das Statistikamt.
 
Auf eine ausschließlich praktische landwirtschaftliche Erfahrung bei der Führung ihres Hofes hätten mit 1.600 Betriebsleitern mehr als ein Viertel aller Befragten zurückgegriffen. Dabei handle es sich überwiegend um kleinere, im Nebenerwerb geführte Höfe. Möglichkeiten zur beruflichen Fortbildung seien zwischen 2009 und 2010 von gut 27 Prozent der brandenburgischen Landwirte wahrgenommen worden.
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