Login
Recht

Ferienjob: Das sind die Rahmenbedingungen

von , am
03.06.2015

Ein Ferienjob ist für Schüler und Studenten ideal um das Budget aufzubessern. Was es zu beachten gibt und welche Bedingungen gelten, erfahrt Ihr hier:

Studenten, die BAfög bekommen, dürfen bis zu 4.880 Euro anrechnungsfrei dazuverdienen. © Mühlhausen/landpixel
Ferien und vorlesungsfreie Zeiten sind für Schüler und Studenten ideal, um das Budget aufzubessern. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) erklärt, was bei Ferienjobs zu beachten ist. Das Jugendarbeitsschutzgesetz lässt folgende Beschäftigungen zu: 
  • Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht beschäftigt werden,
  • Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren bis zu zwei Stunden täglich, 
  • Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren bis zu acht Stunden täglich bzw. bis zu 40 Stunden wöchentlich,
  • Jugendliche über 16 Jahren in der Landwirtschaft während der Erntezeit bis zu neun Stunden täglich und bis zu 85 Stunden in der Doppelwoche.
  • Für alle Jugendlichen sind gefährliche Arbeiten, Akkord-, Wochenend- oder Nachtarbeiten regelmäßig tabu.
  • Ab 18 Jahren gelten die genannten Einschränkungen nicht mehr.

Steuern

Steuerlich sind Schüler und Studenten wie normale Arbeitnehmer zu behandeln, so dass auch für sie Steuern vom Arbeitslohn fällig werden. Jedoch kann der Arbeitgeber die Steuern in bestimmten Fällen pauschalieren und so die Belastung vom Ferienjobber fernhalten. Häufig wird aber ohnehin ein steuerpflichtiges Einkommen unter 8.472 Euro erzielen, so dass gezahlte Steuern über die Steuererklärung komplett zurückgeholt werden können.

Sozialversicherung

Ein Ferienjob ist beitragspflichtig zur Sozialversicherung. Wird pro Jahr nicht mehr als an 70 Arbeitstagen oder drei Monaten am Stück gearbeitet, fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an - egal, wie viel in dieser Zeit verdient wird. Eine bestehende Familienversicherung oder die Krankenversicherung als Student wird durch diese befristete Beschäftigung nicht berührt. Mehrere befristete Beschäftigungen innerhalb eines Kalenderjahres werden zusammengerechnet.

Kindergeld und BAföG

Eine Anrechnung des Hinzuverdienstes auf das Kindergeld erfolgt nicht, soweit sich das Kind in einer Erstausbildung beziehungsweise in einem Erststudium befindet.
 
Beim BAföG bleibt ein Hinzuverdienst von bis zu 4.880 Euro anrechnungsfrei soweit Rentenversicherungspflicht in der Beschäftigung besteht und kein weiteres Einkommen zu berücksichtigen ist.
 
Damit der Arbeitgeber die erforderlichen Meldungen zur Sozialversicherung vornehmen und die Steuern abführen kann, benötigt er vom Ferienjobber, soweit bereits vorhanden:
  • die Rentenversicherungsnummer,
  • die Steueridentifikationsnummer sowie
  • eine aktuelle Schul- oder Studienbescheinigung.  

Der große Gummistiefeltest - welcher Schuh ist der Richtige für mich?

Wenn man sich jetzt Gummistiefel kauft, die im Sommer guten Grip haben und im Winter auch noch warm halten, steht man vor der Qual der Wahl. Bei folgenden Modellen hat die dlz next getestet, ob sie diese Anforderungen erfüllen: W.K.Tex. Thermostiefel Polytherm, Nokian Kevo Outlast, Aigle Parcours Iso, Dunlop Purofort Thermo+full safety, Gevavi Safety Thermotop. © Katharina Kiermeier
W.K.Tex. Thermostiefel Polytherm (Gewicht: 0,8 kg, Preis: 74,99 Euro): Der Träger dieses Stiefels hat einen relativ rutschfesten Schuh an den Füßen. Allerdings ist er aufgrund des flachen Profils nicht so trittsicher wie die anderen Teststiefel. Das Material ist vergleichsweise starr und gab den Bewegungen kaum nach. Das Innenfutter (Fell) wirkte anfangs sehr eng, passte sich aber letztendlich gut an Fuß und Wade an. © Dagmar Davids
Nokian Kevo Outlast (Gewicht: 1 kg, Preis: 159,90 Euro): Der Nokian Kevo Outlast lässt sich mit Spikes aufrüsten. Für den Test der dlz next wurde somit auch einer der beiden Stiefel mit Spikes bestückt. Beim Wettrennen konnten die Tester zwar erst keinen Unterschied feststellen, beim Hinaufklettern der Böschung jedoch schon. Der sehr leichte, flexible Kevo Outlast hielt die Füße während der gesamten Testdauer warm. © Dagmar Davids
Aigle Parcours Iso (Gewicht: 1,3 kg, Preis: 200 Euro): Der Parcours Iso von Aigle bot dank des groben Profils beim Wettrennen sowie beim Hinaufklettern der Böschung guten Halt. Den Testern fiel positiv auf, dass das Material besonders flexibel ist und beim Laufen allen Bewegungen nachgibt. Grober Dreck lässt sich mühelos mit dem Wasserschlauch entfernen. Um aber Verschmierungen zum Beispiel am Spann loszuwerden, muss man zusätzlich mit einem Lappen nachhelfen. Zu erwähnen wäre noch, dass Menschen mit kräftigen Waden wohl Hilfe beim Ausziehen des Stiefels benötigen. © Dagmar Davids
Dunlop Purofort Thermo + full safety (Gewicht: 1,2 kg, Preis: 124,50 Euro): Bei Rutschfestigkeit und Trittsicherheit hat dieser Stiefel die Tester der dlz next voll und ganz überzeugt. Auch den Reinigungstest hat er gut gemeistert. Hier reichte ein Wasserstrahl zur Entfernung des groben Drecks. Um aber den letzten Schmutzrest an den Kanten auch noch loszuwerden, muss man sehr präzise spritzen. Optisch wirkt der Purofort Thermo+ full safety sehr klobig, jedoch ist er den Testern zufolge überraschend angenehm zu tragen. Er rollt sehr leicht ab, aber ist am Knöchel recht weit geschnitten. © Dagmar Davids
Gevavi Safety Thermotop (Gewicht: 1,4 kg, Preis: 113 Euro): Der Gevavi Safety Thermotop ist der schwerste der getesteten Stiefel. Dies macht sich infolge auch beim Tragekomfort bemerkbar. Auch fällt er generell relativ groß aus. Einer der Tester besitzt Schuhgröße 43/44 und hatte mit zwei Paar dicken Socken den Gevavi-Stiefel in Größe 43 an. Dennoch empfand er das Fußbett und den Schaft als sehr weit. Allerdings hatte er beim Wettrennen sowie auf der Traktorleiter keine Bedenken bezüglich des Grips. Wer den Stiefel reinigen möchte, muss dem Schmutz an Schaft und Spann mit der Bürste zu Leibe rücken. © Dagmar Davids
Auch interessant