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Bildung

Grüne Woche: Halbzeitbilanz kann sich sehen lassen

von , am
24.01.2012

Berlin - 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt, bald 200.000 Besucher, positiv gestimmte Aussteller - zur Halbzeit können die Veranstalter der Grünen Woche zufrieden sein.

Auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche in Berlin dürfen auch wieder Kälber gestreichelt werden. © Messe Berlin
Die Internationale Grüne Woche Berlin präsentiert sich auch bei ihrer 77. Auflage seit 1926 als "Mekka" der Land- und Ernährungswirtschaft sowie der nationalen und internationalen Agrarpolitik. Zum Messeauftakt nutzten rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt sowie die Spitzenvertreter der gesamten Agrarindustrie die weltgrößte Verbraucherschau zum intensiven Dialog.
 
Auch der Publikums-Run auf die Grüne Woche ist ungebrochen. So wird am Mittwoch der 200.000. Besucher der diesjährigen Veranstaltung erwartet. In ersten Zwischenbilanzen äußerte sich die überwiegende Anzahl der Aussteller zufrieden mit dem Messeverlauf. Weit über 90 Prozent der Fach- und Privatbesucher bewerten die Angebote und Informationsmöglichkeiten der Veranstaltung positiv.

Agrarminister Russlands und Rumäniens zufrieden

Zufrieden äußerte sich auch das diesjährige Partnerland: "Die Teilnahme Rumäniens öffnet für unser Land die Türen zu den Märkten in Deutschland und anderen Ländern", unterstrich der Landwirtschaftsminister des Balkanstaates, Valeriu Tabără, die Bedeutung der Grünen Woche als Handelsplattform für heimische Lebensmittelprodukte.
 
Auch die russische Agrarministerin Elena Skrynnik erwartet in diesem Jahr den Abschluss neuer Vereinbarungen: "Die Teilnahme der Russischen Föderation an der Grünen Woche ist ein mächtiger Impuls zur Entwicklung der internationalen Beziehungen in der Landwirtschaft und fördert den Absatz der hochwertigen russischen Produkte in den globalen Märkten", sagte Skrynnik.
 
Bioenergie: Verbände unterzeichnen Abkommen
 
So unterzeichneten auf der Grünen Woche der Bundesverband BioEnergie und die National Union of Bioenergy, Renewable Energy and Ecology ein Abkommen zum Aufbau einer langfristigen Zusammenarbeit. Deutschland wolle vor allem Technologie exportieren und umgekehrt Biobrenn- und -kraftstoffe sowie in fernerer Zukunft auch Biogas importieren. Auf der letzten Grünen Woche hatten russische Unternehmen Verträge im Gesamtvolumen von rund 220 Millionen Euro abgeschlossen.
 
Die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau ist noch bis Sonntag täglich von 10 bis 18 Uhr, am Freitag und Sonnabend bis 20 Uhr geöffnet.

Erlebnisbauernhof: Moderne und nachhaltige Landwirtschaft

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