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Bildung

Junglandwirtekongress auf der Grünen Woche

© Mühlhausen/landpixel
von , am
03.01.2014

Berlin - Welche Chancen bietet der Strukturwandel jungen Landwirten und Landwirtinnen? Diesen Fragen will der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) beim Junglandwirtekongress auf den Grund gehen.

Junge Landwirte
Junglandwirte, die 2015 ihren 41. Geburtstag noch nicht vollendet haben, können Förderung für die ersten 90 bewirtschafteten Hektar bekommen. © Mühlhausen/landpixel
Rund um das Thema "Wachsen, weichen oder? Der Strukturwandel und seine Chancen" dreht sich der kommende Junglandwirtekongress, den der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) am 18. Januar zusammen mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) auf der Grünen Woche in Berlin veranstaltet.
 
Zu dem Thema werden DBV-Vizepräsident Udo Folgart und die CSU- Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler sprechen, außerdem der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Henrik Maaß und als Vertreterin der Junglandwirte die BDL-Bundesvorsitzende Magdalena Zelder.

Die Zukunft in die Hand nehmen

Ergänzend dazu werden die beiden Junglandwirte Harje Kaemena und Stefan Teepke ihre Strategien vorstellen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Während der eine seine Zukunft in der Diversifizierung sieht und neben der eigentlichen Landwirtschaft auch auf "Bauernhofeis" und Ferienwohnungen setzt, sieht der andere seine Perspektive in der betrieblichen Vergrößerung.

"Einfach durchwursteln geht nicht"

Der stellvertretende BDL-Bundesvorsitzende Thomas Huschle machte mit Blick auf die Veranstaltung deutlich, dass die Junglandwirte ihre Zukunft nur selbst gestalten könnten, wenn sie über die verschiedenen Betriebsmodelle Bescheid wüssten.
 
Vor allem aber müssten sie sich über ihre Perspektiven im Klaren sein. Nur so könnten sie die politischen Rahmenbedingungen entsprechend gestalten. "Einfach durchwursteln geht nicht", stellte Huschle fest.
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