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Neuerungen zum 1. April: Das müssen Sie wissen

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von , am
01.04.2015

Ab heute kann bei der Initiative Tierwohl mitgemacht werden, eine neue Herkunftskennzeichnung tritt in Kraft und für Ökoheizungen gibt es mehr Geld vom Start. Was sich sonst noch ändert, lesen Sie hier.

Die Befassung des Bundesrates mit der Novelle der Düngeverordnung ist für das erste Quartal 2016 vorgesehen. © Cult12/Fotolia
Ab heute gibt es keine Milchquote mehr. Ein Sturm schickte die Quote nach 31 Jahren in Rente. Ein passendes Bild, betrachtet man die Entwicklungen für die Milcherzeuger in den letzten Jahren. Rauf und runter ging es mit den Preisen - genauso mit den Gemütern der Beteiligten.

Initiative Tierwohl geht an den Start

Von 1. bis 28. April können sich interessierte Schweinehalter zur Teilnahme an der "Initiative Tierwohl" registrieren. Dafür muss der Tierhalter einen von der Initiative zugelassenen landwirtschaftlichen Bündler beauftragen, die Registrierung für seinen Betrieb vorzunehmen. Auf der Website der Initiative Tierwohl finden Interessierte eine Liste aller zugelassenen Bündler.

Geflügelverbringungsbeschränkungsverordnung tritt außer Kraft

Zum 31. März 2015 lief die Verordnung des Bundes, mit der alle Enten- und Gänsehalter verpflichtet wurden, ihre Tierbestände vor dem Transport auf das Vorliegen von Geflügelpest zu untersuchen, aus.

Neue Herkunftskennzeichnung tritt in Kraft

Zum 1. April 2015 tritt eine neue Herkunftskennzeichnung für frisches sowie gefrorenes Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch in Kraft. Für die Wertschöpfungsstufen Landwirtschaft, Schlachtung und Zerlegung besteht dann die Verpflichtung zu ergänzenden Angaben über den Ursprung des Fleisches.

Ökoheizungen: 600 Euro mehr vom Staat

Für die Heizungsumstellung auf erneuerbare Energien gibt es ab 1. April bis zu 600 Euro mehr vom Staat. Die Zuschüsse sind für Pelletheizungen, solarthermische Anlagen und Erdwärmepumpen.
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