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Bildung

Uni Göttingen bildet ein Netzwerk für Agrarkarrieren

von , am
13.08.2014

Göttingen - Nach einer Familienphase oder beruflicher Auszeit wieder die Agrarkarriere aufzunehmen - darauf setzt die Universität Göttingen mit einem neuen Angebot zur Weiterbildung.

Im vergangenen Jahr hatte die Universität Hohenheim zwei Mal Spitzenpositionen bei Universitäts-Rankings in der Agrarforschung erhalten. © Mühlhausen/landpixel
Die Universität Göttingen setzt sich für die Weiterbildung der Berufstätigen und Berufsrückkehrer der Agrarbranche ein. Nach eigenen Angaben entwickelt die Hochschule derzeit einen berufsbegleitenden Master-Studiengang "MBA Agribusiness", einen Zertifikatskurs "Animal Welfare" und einen Qualifizierungskurs zur Berufsrückkehr nach einer Familienphase. Das Ziel des Projektes ist es, Strukturen für diese Kategorien zu schaffen, die eine hoch qualitative Weiterbildung gewährleisteten.

Weiterbildungsangebote werden entwickelt

Das neue Verbundprojekt 'Netzwerk für Agrarkarrieren' (AgriCareerNet), eine Kooperation zwischen den Fakultäten für Agrarwissenschaften der Hochschulen in Göttingen und Osnabrück entwickelt wissenschaftliche Weiterbildungsangebote in der Landwirtschafts- und Ernährungsbranche. Mithilfe des neuen Angebots solle die Anerkennung beruflich erworbener Kompetenzen in agrar- und ernährungswirtschaftlichen sowie agrartechnischen, akademischen Profilen verbessert werden.

Angebote erweitern Kompetenzen

Das Projekt fokussiert auf interdisziplinären Schnittstellen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Dazu gehören die Fachrichtungen Nutztierproduktion und Tierwohl/Ethik, Agrarwissenschaften und Agrarmarkt sowie Technologieanwendung und Management. "Diese Angebote erweitern die Kompetenzen der Beschäftigten aktuell und bedarfsgerecht auf akademischem Niveau. Damit werden die Unternehmen auf dem dynamischen, zunehmend globalen Markt gestärkt", erklärte der Dekan der Fakultät für Agrarwissenschaft an der Universität Göttingen, Professor Achim Spiller.

Bundesforschungsministerium finanziert das Verbundprojekt

Das Netzwerk wird in den kommenden dreieinhalb Jahren vom Bundesforschungsministerium im Rahmen des Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" mit insgesamt rund drei Millionen Euro gefördert. 
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