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Fleischbranche

Vion stellt Werkvertragsmitarbeiter fest ein

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am Dienstag, 08.12.2020 - 10:42 (Jetzt kommentieren)

Das Lebensmittelunternehmen Vion hat mit der Übernahme von Werksvertragsmitarbeitern begonnen. Bis zum Jahreswechsel sollen 3.300 Mitarbeiter fest eingestellt werden.

Die 3.300 Mitarbeiter verteilen sich auf alle 16 Vion-Standorte in Deutschland, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Noch nie habe bei Vion die Integration von Personal in einem solchen Ausmaß stattgefunden.

Am 1. Januar 2021 werde die Mitarbeiterzahl bei Vion Deutschland auf 6.000 ansteigen.

Bereits 180 Festangestellte in Landshut

Zum 1. Dezember 2020 seien im niederbayerischen Landshut 180 Mitarbeiter fest übernommen worden. Damit habe Vion die Einstellungswelle gestartet und sein direkt beschäftigtes Personal in Niederbayern auf 400 Mitarbeiter erhöht. Die 180 Neueinstellungen beträfen die Kernbereiche Schlachtung, Zerlegung und Verpackung, sagte HR-Direktor Roger Legath.

Das Schlachtunternehmen hebt hervor, dass für die Beschäftigten nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im Privatleben eine neue Heimat geschaffen werden solle. „Integration ist das wichtigste Projekt, das parallel läuft – zunächst mit Sprachkursen und Hilfen im Alltag. Priorität hat dabei die Beschaffung von gutem Wohnraum“, heißt es in der Pressemitteilung. In Landshut sei das Projekt „für die Mitarbeiter und ihre Familien gelungen“.  

Arbeitsplatzsicherheit und Betriebsräte

Von 90 Prozent der vor allem aus Osteuropa stammenden Arbeitskräfte werde die vorzeitige Umsetzung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes bei Vion begrüßt. Wesentlich seien dabei die größere Arbeitsplatzsicherheit und eine Interessenvertretung über den Betriebsrat am jeweiligen Standort. Vorgesehen sei außerdem für alle Bereiche der Produktion „eine intensive Zusammenarbeit mit der deutschen Stammbelegschaft“.

Die Unternehmensleitung freue sich auf die neuen Kollegen und wolle mit Sprachkursen und Unterstützung bei der Wohnungssuche zu ihrer Integration beitragen.

Legath weist darauf hin, dass die Werkvertragsmitarbeiter in Deutschland bereits seit 2015 sozialversichert gewesen seien.

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