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Mecklenburg-Vorpommern

Umbruch von Dauergrünland bleibt verboten

© Mühlhausen/landpixel
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Katharina Krenn , agrarheute
am
18.12.2015

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat der Verlängerung des Dauergrünlanderhaltungsgesetzes zugestimmt. Damit soll das Umbruchverbot für weitere 5 Jahre verlängert werden.

"Wir wollen das vollständige Umbruchverbot für Dauergrünland für weitere 5 Jahre. Denn es ist aufgrund der Bodenpreisentwicklung zu erwarten, dass zukünftig vermehrt versucht wird, Dauergrünland in großem Umfang in Ackerland umzuwandeln", erklärte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus gestern am Rande des Landtages.

Preise für Acker höher als für Grünland

In Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit etwa 270.000 Hektar Dauergrünland erfasst. Der Flächenanteil ist allerdings rückläufig. Zum Vergleich: 2010 wurden noch mehr als 290.000 Hektar als Grünland ausgewiesen. Laut Minister ist der Flächenverlust auch auf die erheblichen ökonomischen Vorteile zurückzuführen, die eine Umwandlung von Grünland in Acker für Eigentümer, Pächter und Nutzer bringt. Zusätzlich zu den in den letzten Jahren ohnehin steigenden Bodenpreisen ist davon auszugehen, dass die Preise für einen Hektar Ackerland vielfach mehr als 10.000 Euro über denen für einen Hektar Grünland liegen.

Erhalt von Dauergrünland

"Gerade wenn man sich die Beschlüsse von Paris vor Augen hält, ist der Erhalt von Dauergrünland eine wichtige Maßnahme des Natur- und Artenschutzes. Sie hilft, einer Veränderung des Klimas entgegenzuwirken, die Folgen der bereits ausgestoßenen Treibhausgase zu mindern und damit dem Klimawandel zu begegnen. Dauergrünland trägt auch zur Entlastung der Gewässer von weiteren Nährstoffeinträgen bei. Es geht also um den Schutz von Klima, Natur und Arten, Boden und Gewässern", führte Dr. Backhaus aus.

 

Grünlandpflegetechnik im Test

Die Redakteure von AGRARTECHNIK veröffentlichten die Ergebnisse eines Grünlandstriegel- und Wiesenwalzetestes, den sie durchgeführt haben. © Tammo Gläser
Bei der Pflegearbeit setzten sie das Gerät Saphir GS802 auf rund 60 Hektar Grünland ein. © Tammo Gläser
... so sah der Boden nach dem Einsatz aus. © Tammo Gläser
Für den Grünlandtest verwendeten die Agrartechnik-Redakteure eine acht Meter breite Maschine, die mit einem APV-Nachsaatgerät ausgerüstet war. © Tammo Gläser
Der Agrartechnik-Redakteur stellt die Bodenbearbeitungmaschine ein. © Tammo Gläser
Das Striegelfeld umfasst 98 Zinken mit einem Strichabstand von acht Zentimeter. © Tammo Gläser
Im Arbeitseinsatz bringt es die Walze gefüllt mit Wasser auf stolze 5,4 Tonnen Einsatzgewicht. © Tammo Gläser
Die Saphir Robust 275FG - Wiesenwalze im Einsatz. © Tammo Gläser
Auch die Arbeit in den Hanglagen ist mit Saphir möglich. © Tammo Gläser
Die Saphir Wiesenwalze verfügt über ein Fahrgestell mit 2-Kreis-Druckluftbremse. © Tammo Gläser
Eine Abstellstütze ist in der Deichsel versteckt und in einem Lochraster höhenverstellbar. © Tammo Gläser
... und nochmal prüft der Agrartechnik-Redakteur, ob die Anschlüsse stimmen. © Tammo Gläser
Seit 2013 ist das Unternehmen Saphir zuständig für den Vertrieb der Grünlandernte- und Mammut Pflegetechnik des polnischen Herstellers Samasz. © Tammo Gläser
Das Schlegelmulchen gehört zu den Wiesenpflegearbeiten. © Tammo Gläser
Nur für Grünlandarbeiten werden sicherlich wenige Kunden ihre Mulcher verwenden. © Tammo Gläser
Grabenpflege, Sonderkulturen, Garten- und Landschaftsbau oder Maisstoppelmulchen - Arbeit gibt es genug für die Maschinen. © Tammo Gläser
Die Maschine hat 36 Hammerschlegeln der Kategorie VI. © Tammo Gläser
© Tammo Gläser
Das Arbeitsbild des Mulchers entsprach den Vorstellungen der Agrartechnik-Redakteure. © Tammo Gläser
Der Umbau von Front- auf Heckbetrieb geht fix. © Tammo Gläser
© Tammo Gläser
Mehr zu diesem Maschinentest der Grünlandpflegetechnik lesen Sie in der AGRARTECHNIK, Ausgabe Februar 2015. © Tammo Gläser
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