Login
Niedersachsen

Wirtschaftsdünger: Meldefrist läuft Ende Januar ab

© Mühlhausen/landpix.de
Externer Autor ,
am
08.01.2016

Die Meldepflicht von Wirtschaftsdünger besteht bei allen Betrieben, die über 200 Tonnen pro Jahr abgeben. Nur aufnehmende Betriebe sind nicht meldepflichtig.

Die Wirtschaftsdüngerlieferungen aus dem zweiten Halbjahr 2015 müssen bis Ende des Monats gemeldet werden. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung hin. Um behördliche Beanstandungen bei den halbjährlichen Datenbankprüfungen oder bei Vor-Ort-Kontrollen zu vermeiden, sollten die Meldungen jetzt überprüft werden.

Meldepflicht ab 200 t Jahresabgabe

Die Meldepflicht eines Betriebes besteht ab 200 t Abgabe pro Jahr und es sind Abgabe- und Aufnahmemeldungen für alle Lieferungen zu erstellen. Die Abgabemeldung des Zulieferes ersetzt nicht die zusätzlich erforderliche Aufnahmemeldung eines meldepflichtigen Empfängers oder umgekehrt. Grundlage für eine korrekte Meldung sind die Angaben lt. Aufzeichungen gemäß § 3 Bundesverbringensverordnung (Lieferscheine).

Die Angaben von Zulieferer und Empfänger einer Lieferung müssen übereinstimmen und mehrere Einzellieferungen lt. Lieferschein dürfen bei der Meldung nicht weiter zusammengefasst werden.

Meldefehler werden geahndet

Bei behördlichen Prüfungen im Meldeprogramm und bei Vor-Ort-Kontrollen wurden 2015 verschiedene Meldefehler festgestellt, die Verstöße gegen die Meldeverordnung darstellen und als Ordnungswidrigkeit zu ahnden sind (§ 2 Meldeverordnung).

Neuheiten 2015: Düngerstreuer ZA-V von Amazone

Der neue ZA-V Streuer hat eine Einfüllbreite von 2,22 Metern (m). Den Düngerstreuer gibt es in zwei verschiedenen Größen: 1.700 Liter (l) und 2.000 l. © Amazone
Ein Sternrührwerk sorgt dafür, einen kontinuierlichen Düngerfluss bei den kleinen und großen Ausbringmengen zu sichern. © Amazone
Für die Entwicklung des neuen Streuwerkes verwendete Amazone dreidimensionalen Streubilder. © Amazone
Amazone zufolge sind alle ZA-V Streuer mit einem ISOBUS-Jobcomputer ausgestattet. © Amazone
Das neue Sternrührwerk befindet sich über der Auslauföffnung. © Amazone
Das Streubild bleibt bei allen Ausbringmengen und Fahrgeschwindigkeiten gleich. Es ist komplett unabhängig von der Streumenge. © Amazone
Auch interessant