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Auf und ab beim Schlachtschweinepreis

Auf und ab beim Schlachtschweinepreis
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
01.02.2017

Aufgrund des schwachen Handels mit Schweinefleisch ist von den Schlachtereien ein Rückgang der Schweinepreise erzwungen worden. Flächendeckende Hauspreiszahlungen signalisierten, dass das leicht unterdurchschnittliche Angebot an Schlachtschweinen im Verhältnis zur enttäuschenden Fleischnachfrage mehr als ausreichend ist.

Das Aufkommen an schlachtreifen Tieren wird von 96 % kommend für die neue Wochenperiode auf 94 % beziffert.

Von Seiten der Vermarkter von Fleisch- und Wurstwaren ist über einen sehr schwachen Absatz im Januar berichtet worden. Etliche Marktbeteiligte hoffen mit dem Monatswechsel auf Nachfrageimpulse. Großgewerbliche Verkäufer von Schweinefleisch beklagen die Erlösmöglichkeiten für Filets, Lachse und Schinkenteile. Die Nachfrage nach Schultern, Bäuchen und nach Nacken ist aus Sicht der Schlachter und Zerleger zufriedenstellend, teils übertrifft der Handel auch die Erwartungen. So sind im Moment Nacken im Zuge von Vertragsabschlüssen fürs Frühjahr- und Sommergeschäft gut gefragt.

In der Korrektur der Schweinepreise nach unten werden die Verkäufer der Schlacht- und Zerlegebranche versuchen 1 bis 2 Cent an Marge zu retten. Einkäufer des Lebensmitteleinzelhandels und der Verarbeitungsindustrie hingegen werden auf rund 10 Ct/kg Preisnachlass bei schierer Ware drängen. 
 

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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.