Angebot bei Schlachtschwein übersteigt Nachfrage deutlich

Angebot bei Schlachtschwein übersteigt Nachfrage deutlich
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 21.10.2020 - 20:02

(AMI) – Deutschlandweit ist das Angebot an schlachtreifen Schweinen weiterhin deutlich größer als die Nachfrage der Schlachtereien und die Tiere weisen sehr hohe Gewichte aus.

Mit den Zulassungen an Wochenenden und an Feiertagen in NRW und in Niedersachsen schlachten zu dürfen, wird gehofft, dass der Markt sich in den kommenden Wochen und Monaten von den Überhängen an Schlachtschweinen langsam entspannt. Der Vereinigungspreis bleibt erneut unverändert bei 1,27 EUR/kg.

Der Fleischhandel läuft aus Sicht der Marktbeteiligten stabil. Es gibt keineswegs zu viel Ware, von Engpässen ist aber nicht die Rede. Die Abgabepreise der Schlachtereien und Zerleger sind im Vergleich zu Vorwoche auf ganzer Linie stabil. Im Zuge der umsatzstarken Zeit in der Fleisch- und Wurstverarbeitung gibt es eine rege Nachfrage.

In den meisten Ländern der EU nimmt das Angebot an schlachtreifen Tieren jahreszeittypisch zu und auch die Schlachtgewichte steigen. Die Nachfrage der Schlachtbetriebe entspricht dem Aufkommen, so dass die Märkte meist auf hohem Niveau im Vergleich von Angebot und Nachfrage ausgeglichen sind.


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Marktexperten

Herr Matthias Kohlmüller - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Matthias Kohlmüller

Marktanalyst Fleischwirtschaft


Tel.: (030) 8109597-12
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Intensive Kontakte zu europäischen Organisationen (IMPA Meeting) und Mitglied im EU-Prognoseausschuss, Mitarbeit in Fachgremien und im Bundesmarktverband. Referent auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.