Angebotsdruck bei Schlachtschweinen

Angebotsdruck bei Schlachtschweinen
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 01.07.2020 - 20:16

(AMI) – Die Schließung des Schlachthofes in Rheda-Wiedenbrück belastet den deutschen Schlachtschweinemarkt zunehmend. Auch wenn es durchaus regionale Unterschiede gibt, wird insgesamt von deutlich zu großen Mengen und spürbar höheren Schlachtgewichten gesprochen.

Entsprechend gab es im Vorfeld der Notierung bereits Aussagen eines größeren Schlachtunternehmens, dass ein Rückgang nötig ist. Viele Landwirte melden dabei auch verstärkt an und vergrößern das Angebot zusätzlich. Entsprechend wurde der Vereinigungspreis um 6 Ct/kg reduziert.

Der Handel mit Schweinefleisch gestaltet sich aktuell überwiegend ruhig. In den ersten Bundesländern beginnen bereits die Sommerferien, was die Nachfrage zusätzlich ausbremst. Die Händler ordern dementsprechend häufig etwas kleinere Mengen. Gleichzeitig führt die Schließung von Rheda-Wiedenbrück allerdings auch nicht zu Engpässen, insgesamt wird der Markt als recht ausgeglichen beschrieben. Preislich dominierten im Fleischhandel zuletzt stabile Entwicklungen.


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Marktexperten

Dr. Tim Koch - AMI Experte für Fleischwirtschaft

Dr. Tim Koch

Marktanalyst Fleischwirtschaft


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Autor von Fachbeiträgen zum Vieh- und Fleischmarkt, Referent auf Fachveranstaltungen, beste Kontakte zu Verarbeitern und Unternehmen des Fleischsektors.