Chicago: Getreide unter Druck

Chicago: Getreide unter Druck
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Freitag, 18.06.2021 - 14:37

(AMI) –Beständig gute Vegetationsbedingungen in den USA und Westeuropa schicken die Getreidekurse auf Talfahrt. Preistreiber können sich am Markt indes kaum durchsetzen.

Anfängliche Befürchtungen, eine Hitzewelle in den nördlichen Anbaugebieten der USA könnte den Winterweizenfeldbestände schaden, bestätigten sich nicht. Und auch in den von starker Trockenheit betroffenen Gebieten in den USA und Kanada hat es endlich geregnet. Stattdessen wird nun auf überdurchschnittliche Weizenernten spekuliert. Die ist in den USA angelaufen. Auslöser für die Schwäche war allerdings der monatliche USDA-Report, der erneut die globale und die US-Weizenschätzung erhöhte.

Mit dem aktuellen Monatsbericht gab es auch Aufwind für die Maiskurse. Das trieb die Notierungen zunächst auf ein 4-Wochenhoch. Letztlich überwogen die belastenden Faktoren und so schloss Mais trotz gesenkter brasilianischer Ernteprognose 2020/21 mit Verlust gegenüber Vorwoche.

Sie wollen mehr erfahren? Die vollständige Analyse finden Sie im Onlinedienst Markt aktuell Getreide. Noch kein AMI-Kunde? Hier geht’s zum Shop


Marktexperten

Philipp Zimmermann

Philipp Zimmermann

Produktmanager Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-522
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen