Login

China kauft weniger Sojabohnen, vor allem aus den USA

China kauft weniger Sojabohnen, vor allem aus den USA
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
07.11.2018

(AMI) – US-Sojabohnen können trotz der Strafzölle Chinas preislich mit Ware aus Brasilien und Argentinien mithalten. Dennoch haben die Chinesen 2018 weniger Sojabohnen aus den USA gekauft und es könnten noch weniger werden.

Chinas Sojabohnenimporte und der Verbrauch von Sojaschrot im Land werden im Wirtschaftsjahr 2018/19 aufgrund der fortwährenden Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China und des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest voraussichtlich zurückgehen. Zu den Auswirkungen des bilateralen Handelsstreits zählen der zusätzliche Zoll von 25 % auf US-amerikanische Sojabohnen und die weit verbreitete Besorgnis der Importeure, dass die chinesische Regierung Maßnahmen ergreift, um Sojalieferungen aus den USA von Chinas Häfen fernzuhalten.

Neben dem Handelsstreit bereitet des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in einigen Provinzen des Landes Sorge. Auch wenn nicht davon auszugehen ist, dass sich die Krankheit kurzfristig auf die Schweinefleischproduktion auswirken wird, dürfte sie langfristig zu einer Verkleinerung der Viehzahlen führen und damit das Wachstum der Futtermittelnachfrage im Allgemeinen sowie der Sojaschrotnachfrage im Speziellen verringern.

Sie wollen mehr erfahren?

Die vollständige Analyse finden Sie auf den Seiten des AMI Onlinedienstes Markt aktuell Ölsaaten. Regelmäßig halten wir Sie über die wichtigsten Ereignisse an den internationalen Ölsaatenmärkten auf dem Laufenden. Sie sind noch kein Kunde? Hier geht es zum Shop.

Marktexperten

Herr Steffen Kemper - AMI Experte für Agrarrohstoffe

Steffen Kemper

Produktmanager Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-517
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen

Auch interessant