China verfüttert nun auch Reis

China verfüttert nun auch Reis
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Donnerstag, 11.02.2021 - 17:12

(AMI) – Die vom USDA in diesem Monat prognostizierten Rekordimporte von 40,3 Mio. t Futtergetreide und 10 Mio. t Weizen spiegeln die wachsende Nachfrage Chinas nach Futtermitteln wider.

Der Bedarf an Futtermitteln in China steigt, da sich sein Schweinebestand von der Afrikanischen Schweinepest erholt. Hohe Maispreise unterstützen den Rekordverbrauch von Weizen und Reis. Obwohl diese Getreidesorten in erster Linie als Nahrungsmittel konsumiert werden, steigt der Futtermitteleinsatz mit zunehmend wettbewerbsfähigen Preisen gegenüber heimischem Mais, so das US-Landwirtschaftsministerium in seinem aktuellen Monatsreport.

2020/21 wird für China ein Verbrauch von Weizen als Futtermittel/Reststoff in der Rekordhöhe von 30 Mio. t prognostiziert. Dies sind über 10 Mio. t mehr als im Vorjahr, was auf Rekordverkaufsmengen von heimischem Weizen aus Auktionen und einer zunehmenden Mischfutterproduktion zurückzuführen ist. Die hohen Inlandspreise für Mais haben dazu beigetragen, dass allein im Januar 2021 mehr als 12 Mio. t Futterweizen aus Auktionen aufgekauft wurden. Im Dezember 2020 lagen die chinesischen Weizenpreise erstmals seit mehr als sechs Jahren unter denen für Mais.

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


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Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien

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