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Frankreich: Gerste der Ernte 2017 verteuert sich

Frankreich: Gerste der Ernte 2017 verteuert sich
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
01.06.2017

Der Getreidemarkt in Frankreich verzeichnet knappen Transportraum, der die Lieferungen verteuert. Es läuft nicht mehr viel, doch der Export und Lieferungen in die EU-Veredelungsregionen bewegen Weizen und Gerste.

Die Befürchtungen um nennenswerte Ertragsausfälle aufgrund von Trockenheit, vor allem im Westen des Landes, konnten von den Gewitterschauern nicht beseitigt werden. Das lähmt den Umsatz mit Getreide der kommenden Ernte, denn die Landwirte sind derzeit nicht bereit weitere Kontrakte abzuschließen. Allerdings hatte FranceAgriMer in seiner wöchentlichen Einschätzung der Feldbestände immerhin den Zustand der Winterweizen- und Maisfelder 1 Prozentpunkt besser eingeschätzt als noch in der Vorwoche. Sie bleiben damit aber immer noch deutlich unter Vorjahresstand.

Alterntig läuft vor allem Weizen Richtung Mischfutterhersteller im In- und Ausland und die logistischen Probleme verteuern die Frachten. Franko Rouen wurden für Brotweizen zur Lieferungen ab Juli 158 EUR/t genannt, fob Mosel wurden 160 EUR/t bewilligt. Mais wird ebenfalls gesucht und kann daher regional den Preis halten, obgleich in den Häfen die Gebote zurückgenommen wurden. Fob Rhein wurden Anfang Juli 167 EUR/t genannt und damit 3 EUR/t weniger als in der Vorwoche.

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


Tel.: (0228) 33805-351
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien