Frankreich: Gesenkte Flächenprognose stützt Raps

Frankreich: Gesenkte Flächenprognose stützt Raps
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 21.04.2021 - 19:58

(AMI) – Jüngsten Schätzungen zufolge könnte das Rapsareal in Frankreich noch kleiner ausfallen, als das französische Landwirtschaftsministerium in der Vorwoche bekanntgegeben hatte. Das und die festen Notierungen beflügeln die Rapspreise.

Angetrieben von den festen Rapsterminkursen und den niedrigen Temperaturen in Frankreich sind die Rapspreise in den vergangenen sieben Tagen um 42 auf 553 EUR/t fob Mosel gestiegen. Bereits in der Vorwoche hatte das französische Landwirtschaftsministerium seine Flächenschätzung für Frankreich gegenüber der vorangegangenen nach unten korrigiert.

Der Französische Verband der Ölsaaten- und Proteinpflanzenerzeuger (FOP) geht sogar von einer noch kleineren Fläche aus. Er schätzt das Rapsareal auf 900.000 ha, was die Prognose von Agreste um 90.000 ha unterschreitet. Seit dem Frühjahr 2021 wurden rund 40.000 bis 50.000 ha Rapsfelder umgebrochen. Die Gründe dafür waren u.a. Insektenbefall und Frostschäden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Zustand der Kulturen im Südwesten, im Nordosten und in der Normandie. Die ausführliche Analyse können Sie im Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie nachlesen. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern sich Zugang zum Expertenwissen.

Marktexperten

Inger Mertens

Inger Mertens

Junior-Produktmanagerin Agribusiness


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Autorin von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen