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Frankreich: Raps schwächer, Sonnenblumen fester

Frankreich: Raps schwächer, Sonnenblumen fester
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 12.08.2020 - 20:21

(AMI) – Die französischen Rapspreise werden von den Rapskursen nach unten gedrückt. Dagegen hält das begrenzte inländische Angebot.

Die französischen Rapspreise haben unter dem Druck der schwächeren Terminkurse in Paris nachgegeben. Sie sanken in den vergangenen sieben Tagen um 5 auf 377 EUR/t. Meldungen zufolge zieht die Nachfrage nach Raps aufgrund des knappen Angebots aus der Ernte 2020 langsam an. Zudem sind die Margen der Ölmühlen momentan hoch, was zu einer steigenden Produktion führt und so ihr Kaufinteresse am Rohstoff zusätzlich schürt. Das könnte die Rapspreise in den kommenden Wochen nach oben treiben. Zudem könnte die hohe Nachfrage der Viehbetriebe nach Futtermitteln stützen. Aufgrund des heißen und trockenen Sommers dürfte der Bedarf an zugekauften Futtermitteln steigen und damit auch das Kaufinteresse der Mischfutterbetriebe an Proteinkomponenten zunehmen.

Die Ertragsergebnisse in Frankreich sind laut Terres Inovia zum ersten Mal seit 13 Jahren unter 30 dt/ha gefallen. Sie werden aktuell auf rund 29,7 dt/ha geschätzt. Wenn Sie den Markt für Ölsaaten in Europa und Deutschland dauerhaft im Blick behalten wollen, dann ist der Online-Dienst Markt aktuell Ölsaaten und Bioenergie genau das Richtige für Sie. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich jetzt Zugang zum Expertenwissen.

Marktexperten

Inger Mertens

Inger Mertens

Junior-Produktmanagerin Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-522
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen