Frankreich: Weizen verliert am stärksten

Frankreich: Weizen verliert am stärksten
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Donnerstag, 28.01.2021 - 17:41

(AMI) – Mit den rückläufigen Kassapreisen haben sich Käufer und Verkäufer vom Markt zurückgezogen, der in der Vorwoche vereinzelt noch von lebhafter Nachfrage geprägt war.

Der französische Weizenmarkt war in der vergangenen Woche ein typischer Käufermarkt. Das Kaufinteresse für Partien der alten Ernte überwog sowohl an den Hafenstandorten als auch im Binnenmarkt und auch bei den Mischfutterherstellern. Selbst aus Spanien schwappte wieder Kaufinteresse herüber. Aber die Verkäufer haben wenig anzubieten. Sie positionieren sich schon eher auf Terminen ex Ernte, haben aber auch das Verkaufsinteresse eingestellt, als die Terminkurse den Weg nach unten antraten. Auf diesen Terminen hatten auch die Handelsunternehmen schon lebhaft Mengen Richtung Hafen vermarktet.

Für Futtergerste stiegen die Hafenprämien in der Vorwoche noch einmal an, besonders ex Ernte. Die Nachfrage aus China bleibt lebhaft, so dass es nicht danach aussieht, als ob China und Australien ihre Handelsstreitigkeiten beigelegt hätten. Am Inlandsmarkt ist es bedeutend ruhiger. Mischfutterhersteller kaufen kaum und auch die Abgabebereitschaft ist nicht mehr ganz so lebhaft wie noch vor einer Woche.

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


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Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien