Frankreichs Weizen verliert an Wettbewerbsfähigkeit

von AMI-Experte am

Die Befestigung des Euro und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die verschiedenen Getreidepreise ist in dieser Woche am französischen Kassamarkt deutlich sichtbar. Exportgetreide verlieren aufgrund der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit an Wert.

Die Weizenpreise am französischen Kassamarkt weisen gegenüber Vorwoche ebenfalls schwache Tendenz auf, folgen damit der Terminkursentwicklung aber nur zum Teil. Während in Paris die Notierungen gegenüber Vorwoche 3 EUR/t verloren, waren es am Kassamarkt franko 2 EUR/t und fob Mosel sogar nur 1 EUR/t. Dort wurden zuletzt 151 EUR/t für alterntige Ware genannt, franko Rouen 156 EUR/t. Druck auf die Weizenpreise übt vor allem der feste Euro, der zuletzt die Marke von 1,11 USD erstmals seit 7 Monaten wieder übersprang. Das bremst allerdings die Exporthoffnungen massiv, die in den vergangenen Wochen in Frankreich für positive Stimmung sorgten. So war Frankreich beim jüngsten Zuschlag über 295.000 t Weichweizen Richtung Ägypten nicht dabei, allerdings erstmals wieder umfangreich Weizen aus den USA, der einen Anteil von 115.000 t erlangte. Jeweils 60.000 t liefern Russland und die Ukraine und immerhin 60.000 t werden aus Rumänien kommen. Auch in der aktuellen Ausschreibung über 92.000 t Richtung Tunesien sehen die französischen Exporteure wenig Chancen.

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Marktexperten

Frau Wienke von Schenck - AMI Expertin für Getreide und Ölsaaten

Wienke von Schenck

Marktanalystin Getreide und Ölsaaten


Tel.: (0228) 33805-351
Kontakt: AMI Expertenseite
Autorin von Fachbeiträgen und Analysen zum Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenmarkt, Referentin auf Veranstaltungen des Agribusiness, Mitarbeit in Fachgremien