Login

Futtergetreide in Veredelungsregionen gesucht

Futtergetreide in Veredelungsregionen gesucht
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
06.10.2016

Auch wenn die Mischfutterhersteller und Veredelungsbetriebe im vorderen Bereich noch gut mit Vertragsware gedeckt sind, wird immer wieder etwas Futtergetreide, vor allem Weizen, geordert. Mischfutterhersteller boten dafür auch etwas höhere Preise.

(AMI) – Im Verlauf der zurückliegenden Woche waren am Markt für Futtergetreide immer wieder Umsätze zu beobachten, die auf einen stetigen Ergänzungsbedarf von Mischfutterherstellern und Veredlungsbetrieben schließen lassen. Der war aber nicht in jedem Fall zu den bisherigen Preisen zu decken. Um genügend Ware zu mobilisieren, musste etwas mehr gezahlt werden. Profitiert hat vor allem Futterweizen. Beim Mais bewegten sich die Preise so gut wie nicht und bei Gerste waren die Veränderungen gegenüber der Vorwoche uneinheitlich.

Im Großhandel verbesserte sich Futterweizen in Westfalen um 2 EUR/t auf 162 EUR/t. Niederländer zahlten prompt mit 164 EUR/t aber nur 1 EUR/t mehr. In Südoldenburg (165 EUR/t) kamen dafür sogar 3 EUR/t hinzu. Mais behauptete sich in Westfalen bei 173 EUR/t. Futtergerste gewann beim Verkauf in die Niederlande (150 EUR/t) 2 EUR/t dazu, gab aber in Westfalen (147 EUR/t) einen Euro ab. Vereinbarungen für Anfang 2017 sahen meistens leichte Korrekturen nach unten vor. Von einer Trendwende am Futtergetreidemarkt kann also weiterhin keine Rede sein.

Sie möchten wissen, die sich die Brotgetreidepreise entwickeln? Dann ist der Onlinedienst Markt aktuell Getreide genau das Richtige für Sie. Neben tagesaktuellen Preisen der verschiedenen Handelsstufen sind Sie mit der wöchentlichen Marktlage über die wichtigsten Entwicklungen an den Getreidemärkten informiert.

Marktexperten

Christoph Hambloch

Christoph Hambloch

Marktanalyst Kartoffeln


Tel.: (0228) 33805-352
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Fachbeiträgen und Produktstudien, langjährige intensive Kontakte zu nationalen und internationalen Unternehmen der Kartoffelbranche. Mitglied von Fachgremien und Institutionen im Bereich Kartoffelanbau.

Verwandte Analysen
Gerstenernte so gut wie gelaufen – jetzt geht es in den Weizen
Deutschland | Getreide | Ernte

Gerstenernte so gut wie gelaufen – jetzt geht es in den Weizen

(AMI) – Die Gerstenernte lieferte erfreuliche Ergebnisse, aber die Hoffnung auf eine ebenso positive Überraschung wird sich beim Weizen wohl nicht erfüllen. Die Weizenernte 2019 steht in den Startlöchern, gespannt wird auf die Ergebnisse gewartet, denn die Vegetationsbedingungen waren bis zum Ende nicht besonders gut, so dass im Juli die Schätzungen sogar noch einmal zurückgenommen wurden.

Gerstenernte so gut wie gelaufen – jetzt geht es in den Weizen
Deutschland | Futtergetreide | Marktversorgung

Gerstenernte so gut wie gelaufen – jetzt geht es in den Weizen

(AMI) – Die Gerstenernte lieferte erfreuliche Ergebnisse, aber die Hoffnung auf eine ebenso positive Überraschung wird sich beim Weizen wohl nicht erfüllen.

Marktvorschau 2019: Schwächere Erzeugerpreise und wenig Spielraum für eine Erholung
Deutschland | Milch & Milchprodukte | Preise

Marktvorschau 2019: Schwächere Erzeugerpreise und wenig Spielraum für eine Erholung

(AMI) – Bei uneinheitlichen Entwicklungen an den Produktmärkten ging die Gesamtverwertung der Molkereien beim Rohstoff Milch zurück. Dies hatte im ersten Halbjahr 2019 Rücknahmen bei den Erzeugerpreisen zur Folge.

Leichte Preiskorrekturen bei Blockbutter
Deutschland | Butter | Nachfrage

Leichte Preiskorrekturen bei Blockbutter

(AMI) – Der Blockbuttermarkt war Mitte Juli nach wie vor von einer abwartenden Haltung und einer ruhigen Nachfrage geprägt. Vereinzelt kamen jedoch Abschlüsse am Binnenmarkt zustande. Der kurzfristige Bedarf war weitgehend gedeckt und die Anfragen bezogen sich größtenteils auf langfristige Liefertermine. Die Preise wurden im Zuge dessen erneut leicht nach unten korrigiert. Das Drittlandsgeschäft blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück.

Auch interessant