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Futtergetreidegeschäfte auf Sparflamme

Futtergetreidegeschäfte auf Sparflamme
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
14.10.2016

Mischfutterhersteller und Futtergetreidekäufer in den Veredelungsregionen kaufen in kleinen Mengen immer etwas Rohstoff zu. Von einem lebhaften Markt kann aber keine Rede sein. Im Gegensatz zum Brotweizen gab es aber weder bei der Gerste noch beim Weizen Preiskorrekturen im Großhandel.

Die wenigen Umsätze am Markt für Futtergetreide bringen den Preisen keine Impulse. Es wird in den Veredelungsregionen stetig etwas Gerste oder Weizen nachgeordert, solange keine höheren Forderungen gestellt werden. Dabei ist das Interesse an Weizen bisweilen etwas besser als an Gerste. Das spiegelt sich in der Erzeugerpreisentwicklung wider. Futtergerste rangiert seit Wochen im Bundesmittel bei 122 EUR/t während sich Futterweizen von 133 EUR/t auf 136 EUR/t verbessern konnte. Der Maispreis hat sich nach dem Absturz in der zweiten Septemberdekade stabilisiert. Dessen Ernte läuft gebietsweise noch auf Hochtouren. Dabei zeigen sich weiterhin nur durchschnittliche, manchmal aber auch enttäuschende Erträge. Allerdings ist das soweit alles schon eingepreist.

Im Großhandel stagniert der Futterweizen in Westfalen bei 162 EUR/t. Niederländer zahlten prompt mit 164 EUR/t auch so viel wie in der Vorwoche. In Südoldenburg sind es unveränderte 165 EUR/t. Mais behauptet sich in Westfalen bei 173 EUR/t. Futtergerste verkauft sich in die Niederlande weiterhin für 150 EUR/t und in Westfalen für 147 EUR/t. Vereinbarungen für 2017 sind rar und werden ebenfalls zu unveränderten Preisen getroffen.

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Marktexperten

Christoph Hambloch

Christoph Hambloch

Marktanalyst Kartoffeln


Tel.: (0228) 33805-352
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Fachbeiträgen und Produktstudien, langjährige intensive Kontakte zu nationalen und internationalen Unternehmen der Kartoffelbranche. Mitglied von Fachgremien und Institutionen im Bereich Kartoffelanbau.