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Futterweizen ist gefragt und teurer als in der Vorwoche

Futterweizen ist gefragt und teurer als in der Vorwoche
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
13.04.2017

Die Veredelungsregionen machen den Exporteuren in Norddeutschland weiterhin Konkurrenz und bieten deutliche Preisaufschläge. Bei eher verhaltenen Aktivitäten am Getreidemarkt, sorgen die Mischfutterhersteller für feste Preise und stetige Nachfrage.

Die Mischfutterindustrie, besonders aus den Veredelungsregionen, fragt derzeit speziell im Norden Deutschlands rege Futtergetreide nach. Um bis zu 8 EUR/t liegen die Gebote der Mischfutterbetriebe über den Franko-Preisen in Hamburg. Insbesondere Futtergerste und -roggen ziehen preislich an, denn für diese Kulturen haben sich die Lagerbestände deutlich reduziert, so dass die Vorräte mittlerweile sehr gering sind. Darüber hinaus läuft stetig Ware im Rahmen bestehender Verträge in Richtung der Futtermühlen. Kontrakte für die neue Ernte werden weiterhin kaum abgeschlossen.

Dennoch rechnen Marktbeteiligte auch für die kommenden Monate mit Anschlussbedarf und einem kontinuierlichen Warenabsatz. Für den laufenden Monat scheinen die Mischfutterbetriebe ausreichend versorgt zu sein, das Interesse richtet sich nun vermehrt auf den Mai und Juni. Insgesamt ist die Versorgung mit Futtergetreide jedoch nicht reichlich, auch wenn derzeit zumindest die Nachfrage der niederländischen Mischfutterindustrie eher verhalten ist.

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Marktexperten

Sebastian Kaltenecker

Junior-Produktmanager Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-516
Kontakt: AMI Expertenseite

Autor von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen