Login

Käsepreise trotz reger Nachfrage schwächer

Käsepreise trotz reger Nachfrage schwächer
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
07.12.2017

(AMI) – Der Markt für Schnittkäse war Anfang Dezember von einem hohen Warenausgang gekennzeichnet. Vor allem beim Absatz im Lebensmitteleinzelhandel ist in den kommenden Wochen bis zu den Feiertagen von einem weiteren saisonal üblichen Anziehen der Abrufe auszugehen.

Im Weihnachtsgeschäft berichteten die Hersteller über eine rege Nachfrage. Im Inland wurde Schnittkäse aus den verschiedenen Absatzkanälen zügig geordert. Zudem sorgte der Export weiterhin für einen umfangreichen Warenabfluss. Im Drittlandsgeschäft konnte zuletzt allerdings deutlich mehr Ware platziert werden als noch in den Wochen zuvor, da sich die Kaufbereitschaft am Weltmarkt auf dem mittlerweile spürbar reduzierten Preisniveau in der EU deutlich erhöht hat.

Zuletzt wurde die Produktion von Schnittkäse teilweise gedrosselt, da die Hersteller bestrebt sind, mit möglichst geringen Vorräten in die Feiertageswochen und ins neue Jahr zu gehen. Zum Monatsbeginn stand der umfangreichen Nachfrage jedoch ein ausreichendes Angebot gegenüber. Für kurzfristige Liefertermine zeigten sich die Preise Anfang Dezember nochmals schwächer.

Wie verläuft das Weihnachtsgeschäft bei der Butter und bewegt sich Magermilchpulver weiterhin auf dem schwachen Preisniveau? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement in unserem Shop.


Marktexperten

Herr Andreas Gorn - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Andreas Gorn

Marktanalyst Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-100
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu Milcherzeugern, Molkereien und dem Handel. Mitarbeit in Fachgremien, Referent auf Fachveranstaltungen.

Verwandte Analysen
Gerstenernte so gut wie gelaufen – jetzt geht es in den Weizen
Deutschland | Futtergetreide | Marktversorgung

Gerstenernte so gut wie gelaufen – jetzt geht es in den Weizen

(AMI) – Die Gerstenernte lieferte erfreuliche Ergebnisse, aber die Hoffnung auf eine ebenso positive Überraschung wird sich beim Weizen wohl nicht erfüllen.

Marktvorschau 2019: Schwächere Erzeugerpreise und wenig Spielraum für eine Erholung
Deutschland | Milch & Milchprodukte | Preise

Marktvorschau 2019: Schwächere Erzeugerpreise und wenig Spielraum für eine Erholung

(AMI) – Bei uneinheitlichen Entwicklungen an den Produktmärkten ging die Gesamtverwertung der Molkereien beim Rohstoff Milch zurück. Dies hatte im ersten Halbjahr 2019 Rücknahmen bei den Erzeugerpreisen zur Folge.

Leichte Preiskorrekturen bei Blockbutter
Deutschland | Butter | Nachfrage

Leichte Preiskorrekturen bei Blockbutter

(AMI) – Der Blockbuttermarkt war Mitte Juli nach wie vor von einer abwartenden Haltung und einer ruhigen Nachfrage geprägt. Vereinzelt kamen jedoch Abschlüsse am Binnenmarkt zustande. Der kurzfristige Bedarf war weitgehend gedeckt und die Anfragen bezogen sich größtenteils auf langfristige Liefertermine. Die Preise wurden im Zuge dessen erneut leicht nach unten korrigiert. Das Drittlandsgeschäft blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück.

Intensive Werbeaktionen mit Grillfleisch
Deutschland | Vieh & Fleisch | Aktionspreise

Intensive Werbeaktionen mit Grillfleisch

(AMI) – Im Zuge der sommerlichen Temperaturen hat der Lebensmitteleinzelhandel seine Werbeaktionen in den vergangenen Monaten saisonal üblich umgestellt. Gehörten marinierte Schweinesteaks im ersten Quartal noch gar nicht zu den am häufigsten beworbenen Artikeln, hat die Werbeintensität zuletzt stark zugenommen.

Auch interessant