Konsum von Milchprodukten beflügelt

Konsum von Milchprodukten beflügelt
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 21.04.2021 - 14:24

(AMI) – In Deutschland wurden 2020 wieder mehr Milcherzeugnisse verzehrt. Bei Butter und Konsummilch zeigten sich nach längerfristigen Rückgängen erstmals wieder Zunahmen. Ursächlich hierfür war größtenteils der Corona-bedingt verstärkte Inhouse-Konsum.

Im vergangenen Jahr haben die Verbraucher in Deutschland mehr Milch und Milchprodukte eingekauft. Insbesondere während der Lockdowns, aber auch Phasen dazwischen, landeten mehr Artikel in den Einkaufswagen. Weil der Außer-Haus-Markt je nach Corona-Lage mehr oder weniger eingeschränkt war, wurde mehr zuhause konsumiert. Die höheren Einkaufsmengen im Lebensmitteleinzelhandel haben sich auch in den jüngst von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlichten Versorgungsbilanzen für Milchprodukte niedergeschlagen, vor allem bei Konsummilch und Butter.

Langfristiger Rückgang beim Milchkonsum gestoppt

Im Zuge der belebten Verbrauchernachfrage ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Konsummilch im vergangenen Jahr auf 50,9 kg gestiegen. Damit ist der langfristige Rückgang in diesem Segment zum Stillstand gekommen. Ob dies nachhaltig ist, bleibt abzuwarten. Immerhin kam es aber nach fünf Jahren mit einer Konsumabnahme um insgesamt 5,8 kg oder gut 10 % zuletzt zu einer leichten Erhöhung um 0,4 kg.

Wie entwickelte sich der Pro-Kopf-Verbrauch bei Butter und Käse? Kam es auch hier Corona-bedingt zu Verschiebungen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer ausführlichen Analyse im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Marktexperten

Herr Andreas Gorn - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Andreas Gorn

Marktanalyst Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-100
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu Milcherzeugern, Molkereien und dem Handel. Mitarbeit in Fachgremien, Referent auf Fachveranstaltungen.