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Ladenpreise für Milchfrischprodukte und Butter gestiegen

Ladenpreise für Milchfrischprodukte und Butter gestiegen
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
04.05.2017

Anfang Mai sind für Milchfrischprodukte und Formbutter neue Kontrakte zwischen Molkereien und Lebensmitteleinzelhandel in Kraft getreten. Dies hat im Preiseinstiegssegment zeitnah auch zu höheren Ladenpreise geführt.

Die Nachfrage nach Konsummilch und Milchfrischprodukten zeigte über den Monatswechsel einen für die Jahreszeit eher ruhigen Verlauf. In vielen Produktbereichen litt der Absatz unter der wechselhaften Witterung.

In preislicher Hinsicht hat sich die Lage Anfang Mai dennoch teils fester dargestellt. Frisch- und H-Milch sind seither mit 63 Ct/l in der Niedrigfett- wie auch mit 68 Ct/l in der Vollfett-Variante um 3 Ct teurer als in den Monaten zuvor. Zudem müssen die Verbraucher für Joghurt, Quark und Sahne teils höhere Preise zahlen.

Butterpreise auf erhöhtem Niveau zurück

Auch bei Butter zogen die Molkereiabgabepreise Anfang Mai erneut an. Auf der Verbraucherebene stiegen dadurch die Preise für ein Päckchen Deutsche Markenbutter im Preiseinstiegssegment in der ersten Maiwoche um 10 Ct auf 1,29 Ct. Damit müssen die Verbraucher im laufenden Monat wieder so viel zahlen wie im Zeitraum von Oktober 2016 bis Februar 2017.

Wie stellen sich darüber hinaus die Entwicklungen an den Teilmärkten für Rohstoffe, Butter, Käse und Milchpulver dar? Antworten darauf finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Marktexperten

Herr Andreas Gorn - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Andreas Gorn

Marktanalyst Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-100
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu Milcherzeugern, Molkereien und dem Handel. Mitarbeit in Fachgremien, Referent auf Fachveranstaltungen.

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