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Mehr Kondensmilch, weniger Vollmilchpulver hergestellt

Mehr Kondensmilch, weniger Vollmilchpulver hergestellt
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
04.06.2019

(AMI) – Bei der Herstellung von Milchprodukten in der EU kam es im ersten Quartal 2019 zu teils deutlichen Verschiebungen. Bei insgesamt nahezu stabilem Rohstoffaufkommen wurde im Vorjahresvergleich vermehrt Kondensmilch und auch etwas mehr Butter hergestellt. In die Produktion von Milchpulver, Konsummilch und Sahneerzeugnissen wurde hingegen weniger Rohstoff gelenkt.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres hat sich die Milchanlieferung in der EU stabilisiert, nachdem es über den Jahreswechsel zu einem leichten Mengenrückgang gegenüber dem Vorjahr gekommen war. Dem Minus im Januar folgte ein Februar auf Vorjahresniveau, im März war im Zuge der milden Witterung sogar ein Zuwachs zu verzeichnen. Im Mittel lag das Rohstoffaufkommen in den ersten drei Monaten rund 0,1 % unter der Menge des entsprechenden Zeitraumes in 2018. Dabei zeigte sich in den Mitgliedstaaten kein einheitliches Bild.

Auch auf der Produktebene waren hinsichtlich der Verarbeitung des Rohstoffs uneinheitliche Tendenzen zu verzeichnen. Nach Auswertungen der EU-Kommission ging die Herstellung von Milchpulver, Konsummilch und Sahneerzeugnissen sowie Käse und Frischprodukten zurück. Kondensmilch wurde hingegen deutlich umfangreicher hergestellt.

Wie stellten sich die Entwicklungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten dar? Eine ausführliche Analyse zu der Produktion von Milcherzeugnissen in der EU finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Marktexperten

Herr Andreas Gorn - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Andreas Gorn

Marktanalyst Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-100
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu Milcherzeugern, Molkereien und dem Handel. Mitarbeit in Fachgremien, Referent auf Fachveranstaltungen.

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