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Milchaufkommen deutlich geringer als erwartet

Milchaufkommen deutlich geringer als erwartet
© AMI
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI),
11.05.2017

Seit Mitte April geht die Milchanlieferung in Deutschland zurück. Möglicherweise wurde die Milchspitze damit in diesem Jahr deutlich früher erreicht als üblich. Die Vorjahreslinie wurde dabei weiterhin deutlich um gut 4 % unterschritten.

Für den verstärkten Rückgang dürfte zumindest in Teilen das nationale Programm zur Mengenreduzierung ursächlich sein. Dieses ist Ende April ausgelaufen. In den beiden letzten Aprilwochen haben die Milcherzeuger teils verstärkt ihre Produktion verringert, um eine Überschreitung der Referenzmengen des Vorjahres zu verhindern und sich so die Zahlung aus dem nationalen Hilfspaket zu sichern.

Milchspitze schon überschritten?

Auch in den ersten Maitagen sind die Anlieferungsmengen nicht wieder gestiegen. Dies berichteten teils auch größere deutsche Molkereien. Das könnte auf ein vermehrtes Trockenstellen der Kühe hinweisen. Sollte dies in größerem Umfang so praktiziert worden sein, könnte die Milchspitze in diesem Jahr möglicherweise deutlich früher erreicht worden sein als sonst üblich, was zu einer weiteren Rohstoffverknappung führen dürfte.

Wie stellen sich die Entwicklungen im Zuge dessen an den Teilmärkten für Rohstoffe, Butter, Käse und Milchpulver im Detail dar? Antworten darauf finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Marktexperten

Herr Andreas Gorn - AMI Experte für Milch und Milchprodukte

Andreas Gorn

Marktanalyst Milch und Milchprodukte


Tel.: (0228) 33805-100
Kontakt: AMI Expertenseite

Intensive Kontakte zu Milcherzeugern, Molkereien und dem Handel. Mitarbeit in Fachgremien, Referent auf Fachveranstaltungen.