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Paris: Raps kratzt an der Linie von 700 EUR/t

Paris: Raps kratzt an der Linie von 700 EUR/t
Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), Mittwoch, 27.10.2021 - 18:28

(AMI) – Die Rapskurse setzten in den vergangenen Handelstagen ihren Aufwärtstrend fort. Angetrieben wurden die Notierungen dabei von steigenden Ölpreisen sowie der anhaltenden Sorge um knappes globales Angebot.

In der laufenden Handelswoche kannten die Rapskurse an der Euronext in Paris nur einen Weg, und der ging nach oben. So schloss der Fronttermin November am 26.10.21 bei 692,75 EUR/t und verzeichnete damit ein Plus von 3,50 EUR/t zur Vorwoche. Der Rekordwert von 698,25 EUR/t am 20.10.21 konnte allerdings nicht gehalten werden. Zum Ende der vergangenen Handelswoche verzeichneten die Rapskurse zeitweilig rote Zahlen. China erklärte die Absicht die Kohlepreise zu deckeln, was die Nachfrage nach Rohöl begrenzen dürfte und einen Rückgang bedingte. Die kurzzeitige Senkung der Rohölpreise setzte auch die Rapskurse unter Druck. Gewinnmitnahmen belasteten die Notierungen dabei zusätzlich.

Neben dem Fronttermin legten in der aktuellen Woche auch die Folgetermine zu. So schloss der August-Kontrakt 22 bei 575,75 rund 20,75 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Partien ex Ernte 22 legen damit rund 4 % zu. Angetrieben wurden die Kurse von steigenden Rohölpreisen, welche durch die wachsende Befürchtung eines knappen globalen Angebots über die Wintermonate, beflügelt wurden. Auch die anhaltende Sorge um eine begrenzte globale Versorgung infolge der schwachen kanadischen Ernte bleibt bestimmendes Thema. Eine lebhafte weltweite Nachfrage sorgte dabei für zusätzlichen Auftrieb. Auch feste Rapsnotierungen in Winnipeg stützten die Kurse, während schwankende Sojaölnotierungen in Chicago die Gewinne begrenzten.


Marktexperten

Nadja Pooch

Nadja Pooch

Junior-Produktmanagerin Agribusiness


Tel.: (0228) 33805-513
Kontakt: AMI Expertenseite

Autorin von Marktkommentaren und Fachbeiträgen zu Agrarrohstoffen